Tafeltrauben sind die perfekte Wahl für alle, die ihre eigenen Trauben frisch vom Stock genießen möchten – ob im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Tafeltraubenreben in Weiß, Rosé oder Blau – viele davon sind kernlos, frühreifend und besonders resistent gegenüber Pilzkrankheiten. Die Reben sind pflegeleicht und liefern schon nach wenigen Jahren süße, saftige Trauben mit feinem Aroma. Ideal für Hobbygärtner, Selbstversorger und Familien mit Kindern. Unsere Pflanzen stammen aus unserer Rebschule in Sommerhausen und werden mit Sorgfalt veredelt, gepflanzt, gepflegt und verschickt – für Ihren gesunden, fruchttragenden Weinstock zu Hause!
Diese liebliche neue Züchtung aus europäischen Sorten hat eine hohe Frostbeständigkeit, deshalb ist die Sorte auch für Grenzlagen gut geeignet!
Die Trauben süß und sind sehr angenehm im Geschmack, die Reife sehr früh. Besonders Kinder lieben sie wegen ihres lieblichen Geschmacks!
Die Amabile Tafeltraube ist eine interessante Sorte mit folgenden Eigenschaften:
Abstammung: Kreuzung aus europäischen Sorten
Herkunft: Italien
Beerenfarbe: Hellgelb
Reifezeit: Früh, etwa ab Mitte August
Wuchs: Mittelstark
Traubengröße: Mittelgroß bis groß
Beeren: Süß, knackig, kernlos
Besonderheiten: Pilzresistent, ertragreich
Die Amabile Tafeltraube ist besonders für den Anbau im Garten oder auf dem Balkon geeignet und bietet süße, kernlose Trauben zum Naschen.
Einführung in die Rebsorte
Die Tafeltraube Anita® wurde in Tschechien als robuste, pflegeleichte Sorte für Hausgärten und den professionellen Tafeltraubenanbau gezüchtet. Sie ist vollständig kernlos, vital im Wuchs und bringt schon ab August ansehnliche, lockerbeerige, goldgelbe Trauben hervor. Die Sorte gedeiht am besten an sonnigen, luftigen Standorten mit gut durchlässigem, lehmig-sandigem Boden.
Besondere Eigenschaften
Die mittelgroßen Beeren von Anita® sind goldgelb, fest in der Konsistenz und zeichnen sich durch einen saftigen, leicht würzigen Geschmack aus. Als früh reifende Sorte ist sie ideal für den Anbau in mitteleuropäischem Klima geeignet. Anita® besitzt eine gute Resistenz gegenüber Echten und Falschen Mehltau, zeigt eine zuverlässige Holzreife und ist winterhart. Der kräftige Wuchs macht sie zu einem zuverlässigen Kletterer – ideal zur Begrünung und als Naschpflanze.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Anita® ist die perfekte Wahl für alle, die früh im Jahr kernlose Trauben genießen möchten – direkt vom Stock oder als Tafeltraube für Kinder, Küche oder Garten. Ihr frischer Geschmack, kombiniert mit hoher Widerstandskraft und vitalem Wuchs, macht sie besonders pflegeleicht. Die Rebe ist robust, rankfreudig und damit sowohl für Spaliere als auch für dekorative Rankgerüste bestens geeignet.
Spezifikationen
Rebsorte: Anita®
Züchter: Tschechische Republik
Resistenzen: Gut gegen Echten und Falschen Mehltau
Traube & Beeren: Lockerbeerig, mittelgroße, gelbe Beeren
Wuchsform: Starkwüchsig, aufrecht, kletternd
Geiztriebbildung: gering bis mittel
Laubwand: Dunkelgrün, leicht gewellt, glänzend
Verrieselung: gering
Reife: Früh (Ende August)
Ertrag: Mittel bis hoch
Mostsäuregehalt: gering
Frostbeständigkeit: gut
Lageansprüche: Sonnig, luftig, durchlässiger lehmig-sandiger Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Gelee, Saft, Kinder
Weinbereitung: nicht vorgesehen
Einführung in die Rebsorte
Die aus Russland stammende Rebsorte Arkadia ist eine interspezifische Neuzüchtung aus Moldova × Cardinal und wurde gezielt für den Tafeltraubenanbau entwickelt. Sie bringt kraftvolle, gesunde Pflanzen hervor, die sich durch mittelstarken Wuchs, gute Frosthärte und Ertragssicherheit auszeichnen. In Deutschland ist ihre Vermehrung exklusiv lizenziert – ein Zeichen für ihre besondere Qualität.
Besondere Eigenschaften
Die Trauben von Arkadia erreichen häufig ein Gewicht von über 1,3 kg. Die großen, spitzovalen Beeren sind goldgelb und nahezu kernlos – ideal für den Frischverzehr, Saft oder Obstsalat. Ihr Geschmack ist süß mit einer feinen Fruchtkomponente, knackig und erfrischend. Die Sorte reift früh – meist ab Anfang September – und liefert regelmäßig hohe Erträge. Ihre gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten und Winterkälte macht sie besonders robust und pflegeleicht.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Arkadia vereint Genuss, Ertragssicherheit und Pflegeleichtigkeit in einer Sorte. Die beeindruckende Traubengröße und der angenehm süße Geschmack machen sie zu einem Highlight im Garten oder im professionellen Anbau. Als Bio-zertifizierte Rebe steht sie für natürlichen Anbau ohne synthetische Pflanzenschutzmittel – ideal für alle, die nachhaltig und genussvoll ernten möchten. Die Empfehlung durch die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau bestätigt ihre besondere Qualität in Geschmack und Optik.
Spezifikationen
Rebsorte: Arkadia – kernarme Tafeltraube
Züchter: Moldova × Cardinal (Russland)
Resistenzen: Gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten, gut frosthart
Trauben & Beeren: Sehr große, goldgelbe Trauben (> 1,3 kg), spitzovale, kernarme Beeren
Wuchsform: Mittelstark, Rankpflanze
Geiztriebbildung: moderat
Laubwand: dicht
Verrieselung: gering
Reife: Frühreifend (ab Anfang September)
Ertrag: sehr hoch und sicher
Mostsäuregehalt: mittlerer Bereich
Frostbeständigkeit: gut bis sehr gut
Lageansprüche: Sonnig, durchlässiger Boden, keine Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Obstsalat, Saft, Gelee
Weinbereitung: Möglich, aber primär Tafeltraube
Einführung in die Rebsorte'Arolanka' ist eine ungarische Neuzüchtung aus verschiedenen Vitis-Arten, darunter Vitis amurensis, europäische Sorten und amerikanische Arten. Diese genetische Kombination verleiht ihr eine besondere Robustheit gegenüber Kälte und Pilzkrankheiten. Die Sorte ist mittelfrüh bis früh reifend, starkwüchsig und besonders in Regionen mit kurzen Vegetationsperioden oder Spätfrostgefahr interessant. Ihr offenes Laub sorgt für gute Belüftung und reduziert das Risiko von Fäulnis. Besondere Eigenschaften Die Sorte entwickelt lockere, bis zu 850 g schwere Trauben mit oval-runden, grüngelben Beeren. Das Fruchtfleisch ist knackig, fest und süß, die Schale dünn und angenehm im Biss. Die Reifezeit liegt früh – meist ab Mitte September –, wodurch die Ernte auch in kühleren Regionen gesichert ist. Arolanka ist nicht kernlos, besitzt aber nur wenige, kaum störende Kerne. Die Rebe ist sehr frostbeständig (bis –15 °C), verträgt Grenzlagen gut und überzeugt mit hoher Ertragssicherheit. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Wer eine kräftige, frostresistente Rebe mit großen, attraktiven Trauben sucht, findet in 'Arolanka' eine ausgezeichnete Wahl. Die Sorte gedeiht auch in raueren Lagen, bringt frühe und hohe Erträge und erfreut mit einem frischen, knackigen Geschmack. Ihr Wuchs macht sie ideal für Pergolen, Spaliere und größere Gärten, während ihre Robustheit und geringe Krankheitsanfälligkeit auch den professionellen Anbau erleichtert. SpezifikationenRebsorte: Arolanka Züchter: Ungarn, Kreuzung aus amerikanischen Vitis-Arten × europäischen Sorten × Vitis amurensis Resistenzen: Gute allgemeine Widerstandskraft; geringe Botrytisanfälligkeit; 3–4 Pflanzenschutzmaßnahmen empfohlen Traube & Beeren: Sehr große, lockerbeerige Trauben (Ø 400–850 g); oval, grüngelb bis goldgelb Wuchsform: Sehr stark, aufrecht wachsend; Laub locker, früh herabfallend im Herbst Verrieselung: gering – stabiler Fruchtansatz Reife: früh bis mittelfrüh; ca. 115–120 Tage nach Austrieb (meist ab Mitte September) Ertrag: hoch Mostsäuregehalt: harmonisch – süß, ohne überreif zu wirken Frostbeständigkeit: sehr gut (bis –15 °C) Lageansprüche: universell einsetzbar, besonders geeignet für Grenzlagen Geeignet für: Frischverzehr, Gelee, Saft Weinherstellung: möglich, aber primär als Tafeltraube gezüchtet
Einführung in die Rebsorte
Die ungarische Züchtung Arolanka entstand aus einer komplexen Kreuzung verschiedener amerikanischer, asiatischer und europäischer Rebsorten. Diese genetische Vielfalt macht sie besonders widerstandsfähig gegen Kälte und Krankheiten. Die Sorte ist sehr wuchsfreudig, bildet ein luftiges Laubdach aus und eignet sich besonders gut für Spaliere, Pergolen oder größere Flächen. Ihr Name leitet sich aus den Elternsorten Aron und Lanka ab – beide bekannt für ihre Widerstandskraft.
Besondere Eigenschaften
Arolanka entwickelt große, lockerbeerige Trauben mit grüngelben bis goldgelben Beeren, die ein knackig-süßes Fruchtfleisch aufweisen. Die Schale ist dünn, aber stabil und angenehm zu essen. Trotz Kernausbildung sind die Kerne klein und kaum störend. Die Sorte reift früh und ist frosthart bis –15 °C – eine ideale Lösung für Standorte mit Spätfrostgefahr oder kurzen Vegetationszeiten. Die Trauben eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, aber auch für die Verarbeitung zu Saft oder Gelee.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Arolanka ist die richtige Wahl für alle, die eine kräftige, pflegeleichte Tafeltraube suchen, die auch bei Frost und feuchtem Wetter zuverlässig trägt. Ihre sehr gute Winterhärte, hohe Ertragssicherheit und der angenehme Geschmack machen sie zum vielseitigen Partner im Garten oder in professionellen Kulturen. Als Bio-zertifizierte Rebe steht sie zudem für nachhaltigen Anbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel – ideal für alle, die Wert auf gesunde, naturbelassene Ernte legen.
Spezifikationen
Rebsorte: Arolanka
Züchter: Vilém Kraus, Tschechien (Aron × Lanka, multigenetisch)
Resistenzen: Gut gegenüber Pilzkrankheiten, geringe Botrytisanfälligkeit, 3–4 Pflanzenschutzmaßnahmen empfohlen
Traube & Beeren: Lockerbeerige, große Trauben (Ø 400–850 g); grüngelb bis goldgelb; oval, knackig
Wuchsform: Sehr starkwüchsig, aufrecht; Laub locker, früh herabfallend; geringe Verrieselung
Reife & Ertrag: Frühreifend (ca. 115–120 Tage nach Austrieb); hohe, regelmäßige Erträge; harmonische Süße
Frostbeständigkeit: Sehr gut (bis –15 °C)
Lageansprüche: Universell geeignet, besonders für raue und kühle Lagen
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Gelee
Weinbereitung: Möglich, aber vorrangig als Tafeltraube gezüchtet
Einführung in die Rebsorte'Aron' ist eine ungarische Neuzüchtung aus der Kreuzung von Eger 2 (Villard Blanc) x Perlette, entwickelt von den renommierten Züchtern József Csimazia und László Bereznai (Quelle: Kym Anderson, 2016). Die Sorte kombiniert vitale Wuchskraft mit ausgezeichneter Fruchtqualität. Aufgrund ihrer Robustheit und Schönheit wird sie sowohl von ambitionierten Hobbygärtnern als auch professionellen Tafeltraubenproduzenten geschätzt.Besondere EigenschaftenDie goldgelben, kugelrunden Beeren sind besonders groß und verfügen über einen fruchtigen Geschmack mit ausgewogener Säure. Die Sorte trägt zuverlässig sehr große Trauben und eignet sich ideal für den Frischverzehr – sowohl direkt vom Rebstock als auch als Blickfang in Obstschalen. Aron ist sehr frosthart und besitzt eine hervorragende Pilzfestigkeit gegenüber Echten und Falschem Mehltau (Quelle: vitipendium.de).Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…'Aron' glänzt nicht nur durch Optik und Geschmack, sondern auch durch ihre unkomplizierte Pflege. Sie gedeiht bestens an geschützten, vollsonnigen Standorten, ist schnittverträglich und eignet sich hervorragend zur Spalierkultur. Ihr robuster Charakter macht sie zu einer idealen Wahl für naturnahe und nachhaltige Gärten – eine echte Liebhabersorte, die mit Seltenheitswert punktet.SpezifikationenRebsorte: AronZüchter: József Csimazia & László Bereznai, UngarnResistenzen: sehr gute Resistenz gegen Echten und Falschen MehltauTraube & Beeren: sehr große, lockerbeerige Trauben mit großen, gelben BeerenWuchs: stark und aufrecht, schnittverträglichVerrieselung: geringReife: mittelfrüh, ca. Mitte SeptemberErtrag: mittel bis hochMostsäuregehalt: harmonisch mildFrostbeständigkeit: sehr gutLageansprüche: warme, vollsonnige Standorte, keine StaunässeEignung: Frischverzehr, Spaliere und Pergolen, Obstgärten mit hohem Ertragsanspruch, nicht zur Weinbereitung empfohlen
Einführung in die Rebsorte
Die Rebsorte Aron wurde in Ungarn aus den Sorten Eger 2 (Villard Blanc) × Perlette gezüchtet. In ihr vereinen sich Gene von Vitis vinifera, berlandieri und rupestris zu einer leistungsstarken Tafeltraube, die für hohe Erträge und große Beeren bekannt ist. Trotz ihrer Stärken ist sie in Deutschland bislang eine echte Rarität – und damit ein spannender Geheimtipp für jeden ambitionierten Traubenfreund.
Besondere Eigenschaften
Die kugelförmigen, gelben Beeren von Aron sind nicht nur auffallend groß, sondern auch sehr saftig und aromatisch. Ihr Geschmack ist angenehm fruchtig, mit milder Säure – ideal für den Frischverzehr. Die Sorte ist mittel- bis frühreifend und zeigt sich im Anbau robust und unkompliziert. Besonders hervorzuheben sind die starke Frosthärte und die gute Toleranz gegenüber beiden Mehltauarten. Mit ihrem kräftigen, aufrechten Wuchs eignet sich Aron hervorragend für Spaliere oder größere Pergolen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer große, aromatische Trauben liebt und dabei auf robuste Eigenschaften setzt, wird Aron zu schätzen wissen. Die Sorte vereint hohe Erträge mit einem eleganten Wuchsbild und braucht dabei wenig Pflege. Durch ihre Widerstandskraft und ihre außergewöhnliche Fruchtgröße ist Aron eine wertvolle Ergänzung für Hobbygärtner, Direktvermarkter und Sammler seltener Tafeltrauben.
Spezifikationen
Rebsorte: Aron (BG 13, Bornemissza Gergely)
Züchter: József Csizmazia & László Bereznai, Ungarn
Resistenzen: Gut gegen Echten und Falschen Mehltau
Traube & Beeren: Sehr große Trauben, gelbe, kugelige Beeren
Wuchsform: Stark, aufrecht
Geiztriebbildung: gering bis mittel
Laubwand: dicht, aufrecht
Verrieselung: gering
Reife: mittel (ab Mitte September)
Ertrag: hoch
Mostsäuregehalt: mild
Frostbeständigkeit: sehr gut
Lageansprüche: sonnig, warm, geschützt
Geeignet für: Frischverzehr, Tafeltraubensammlungen
Weinbereitung: nicht vorgesehen
Einführung in die Rebsorte
Die Rebsorte Artemis stammt aus der Slowakei und wurde gezielt als kernlose Tafeltraube für den Direktverzehr gezüchtet. Mit ihrer frühen Reife im August ist sie eine der ersten Sorten im Jahr, die reife Trauben liefert. Artemis überzeugt mit lockerbeerigen, hellgelben Trauben von ovaler Form und einer besonders dünnen Schale – ein unkompliziertes Geschmackserlebnis für den Hausgarten.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren sind kernlos, süß-säuerlich und haben eine feinfruchtige Note. Der Wuchs der Rebe ist stark und kletternd, was sie ideal für Pergolen, Spaliere oder große Rankhilfen macht. Dank guter Krankheitsresistenz und hoher Ertragssicherheit eignet sich Artemis auch für Hobbygärtner mit wenig Erfahrung. Lediglich beim Echten Mehltau empfiehlt sich ein gelegentlicher Pflanzenschutz. Die Trauben sind gut lagerfähig und behalten ihr Aroma auch nach der Ernte.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer früh im Jahr süße, kernlose Trauben genießen möchte, trifft mit Artemis die richtige Wahl. Die Sorte vereint Genuss mit Praktikabilität: Sie ist robust, ertragreich, pflegeleicht – und bietet dazu ein geschmackliches Highlight mit elegantem Fruchtprofil. Für alle, die hochwertige Trauben im eigenen Garten oder auf dem Balkon ernten wollen.
Spezifikationen
Rebsorte: Artemis
Züchter: Slowakei
Resistenzen: Gut (etwas anfällig für Echten Mehltau)
Traube & Beeren: Kleine bis mittlere, lockerbeerige, ovale Beeren
Wuchsform: Starkwüchsig, kletternd
Geiztriebbildung: mittel
Laubwand: dicht, großflächig
Verrieselung: gering
Reife: früh (ab August)
Ertrag: sehr hoch
Mostsäuregehalt: mild
Frostbeständigkeit: gut
Lageansprüche: sonnig bis halbschattig, durchlässiger Gartenboden
Geeignet für: Frischverzehr, Lagerung
Weinbereitung: nicht vorgesehen
Einführung in die Rebsorte Attika ist eine moderne Züchtung aus Griechenland, entstanden 1979 am griechischen Institut für Rebenforschung in Athen durch Michos Vassilos. Sie ist das Ergebnis einer Kreuzung von Ribier (Alphonse Lavallée) × Black Monukka. Diese robuste Sorte mit mittelstarkem, aufrechtem Wuchs besticht durch hohe Fruchtbarkeit und eignet sich besonders gut für wärmere Lagen mit guter Sonneneinstrahlung. Besondere Eigenschaften Die kernlosen, mittelgroßen, ovalen Beeren besitzen ein süßes, feinfruchtiges Aroma und eine angenehm knackige Konsistenz. Die Trauben sind lockerbeerig, groß und erreichen ein Gewicht von 600 bis 900 g – ideal für den Frischverzehr, dekorative Zwecke oder die direkte Vermarktung. Attika weist eine gute Pilzresistenz sowie eine Frosthärte bis –22 °C auf, was sie zu einer zuverlässigen Sorte für verschiedene Klimabedingungen macht. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Attika ist ein echtes Multitalent: Sie eignet sich für den Hausgarten, die Pergolabegrünung sowie für den professionellen Tafeltraubenanbau. Dank ihrer frühen Reife – oft schon ab Mitte August – liefert sie als eine der ersten Sorten im Jahr hochwertige Erträge. Das attraktive, rot gefärbte Herbstlaub macht sie zudem zu einem echten Blickfang im Garten. Durch ihre einfache Pflege und hohe Ertragsstabilität ist Attika ideal für Einsteiger und Profis gleichermaßen. Spezifikationen Rebsorte: Attika Züchter: Michos Vassilos, Rebenforschungsinstitut Athen, Griechenland (1979) Resistenzen: Gute Pilzfestigkeit, sehr gute Frosthärte (bis –22 °C) Traube & Beeren: Große, lockerbeerige Trauben (600–900 g), ovale Beeren (6–8 g, ca. 25 × 19 mm), kernlos Wuchsform: Mittelstark, aufrecht, gute Begrünungseignung Geztriebbildung: Geringe Geiztriebbildung Laubwand: Dichtes Blattwerk Verrieselung: Wenig Verrieselung Reife: Sehr früh, ab Mitte August Ertrag: Mittlerer bis hoher Ertrag Mostsäuregehalt: Keine Mostnutzung, süße, frische Tafelnutzung Forstbeständigkeit: Sehr gut, bis –22 °C Lageansprüche: Sonnig, windgeschützt, für viele Gartenstandorte geeignet Geeignet für: Hausgarten, Pergolabegrünung, professionellen Tafeltraubenanbau, Frischverzehr, Gelee, Saft und dekorative Platten Weinbereitung: Nicht zur Vinifikation vorgesehen
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Attika entstand in Athen (Griechenland) durch die Kreuzung
Alphonse Lavallée × Kischmisch czarny. Züchter ist Michos Vassilos (1979).
Sie zeichnet sich durch große, lockere Trauben von 600–900 g aus, deren Beeren
ca. 25 × 19 mm groß und 6–8 g schwer sind. Ihr mittelstarker Wuchs, kombiniert
mit guter Frosthärte (bis –22 °C) und robustem Charakter, macht sie sowohl für
Hobbygärtner als auch für professionelle Produzenten interessant.
Besondere Eigenschaften
Attika trägt kernlose, knackige Beeren mit saftigem, süßem Geschmack und feiner
Fruchtigkeit. Sie ist sehr früh reif (ab Mitte August), sodass schon im Spätsommer
frisch geerntet werden kann. Die Rebe überzeugt zudem mit guter Pilzfestigkeit,
hoher Fruchtbarkeit und dekorativem Herbstlaub. Durch ihre Vielseitigkeit eignet
sie sich für den Frischverzehr, die Herstellung von Saft oder Gelee und als Zutat
in sommerlichen Desserts.
Warum Attika die richtige Wahl ist
Wer eine pflegeleichte, kernlose Tafeltraube mit besonderem Geschmack sucht,
findet in Attika eine ideale Sorte. Sie ist Bio-zertifiziert und somit für
einen nachhaltigen Anbau im eigenen Garten oder im professionellen Obstbau
bestens geeignet. Ihr attraktives Erscheinungsbild mit rot gefärbtem Herbstlaub
macht sie zusätzlich zu einem Highlight in der Gartengestaltung. Attika verbindet
Genuss, Gesundheit und Dekorationswert – eine Sorte, die sowohl im privaten
Naschgarten als auch im Erwerbsanbau überzeugt.
Spezifikationen
Rebsorte: Attika (kernlos, Tafeltraube)
Züchter: Michos Vassilos, Griechenland (1979)
Resistenzen: gute Pilzfestigkeit, sehr frosthart (bis ca. –22 °C)
Traube & Beeren: große, lockere Trauben (600–900 g), ovale Beeren (25 × 19 mm, 6–8 g)
Wuchsform: mittelstark, robust
Geiztriebbildung: regelmäßig, schnittfreundlich
Laubwand: dicht, dekorativ, im Herbst rot färbend
Verrieselung: gering
Reife: sehr früh, ab Mitte August
Ertrag: mittel bis hoch, sehr fruchtbar
Mostsäuregehalt: niedrig, milde Fruchtigkeit
Frostbeständigkeit: sehr gut (–22 °C)
Lageansprüche: sonnig, toleriert auch weniger ideale Standorte, keine Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Gelee, Desserts
Weinbereitung: nur eingeschränkt, primär Tafeltraube
Einführung in die Rebsorte
Die Tafeltraube Aurora (auch: Arora, Aurore) ist eine internationale Sorte mit mehreren Ursprüngen: In Argentinien entstand sie durch die Kreuzung Königin der Weingärten × Csaba Gyöngye. In Brasilien wurde eine eigenständige Sorte Aurora Blanc gezüchtet (IAC 394-16 × Maria), mit Genanteilen von Vitis labrusca, Vitis rotundifolia und Vitis vinifera (Quelle: IAC Brasilien). In Italien existiert eine weitere Züchtung aus Olivette Barthelet × Pirovano 28. Alle diese Varianten sind primär für den Frischverzehr geeignet.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren der Sorte Aurora sind oval bis rund, grüngelb bis gelblich gefärbt und besitzen ein angenehm fruchtiges Aroma. Je nach Selektion ist sie kernarm oder mit wenigen, weichen Kernen ausgestattet. Die Resistenz gegen Falschen Mehltau (Plasmopara) und Oidium (Echter Mehltau) wird als gut bis sehr gut beschrieben – je nach Herkunft. Aurora ist zudem frosthart und eignet sich für wärmere sowie gemäßigte Lagen. Dank ihres Wuchspotentials von 6–12 m bei entsprechender Führung ist sie auch als Obstkletterpflanze ideal.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Aurora kombiniert hohe Robustheit mit attraktiven, süß-fruchtigen Beeren und unkompliziertem Anbau. Die Sorte zeigt bereits ab Mitte August ihre Reife und ist durch ihre Toleranz gegen Pilzkrankheiten auch im ökologischen Anbau interessant. Wer eine reichtragende, pflegeleichte Rebsorte mit schönem Laub und guter Eignung für Saft, Frischverzehr oder Gelee sucht, trifft mit Aurora eine vielseitige Entscheidung. Durch ihre internationale Herkunft und genetische Vielfalt ist sie zudem besonders robust gegenüber Standort- und Klimaschwankungen.
Spezifikationen
Rebsorte: Aurora
Züchter: Argentinien: Ángel A. Gargiulo, Brasilien: Instituto Agronômico Campinas (IAC), Italien: Alberto Piròvano, Frankreich: Variante „Aurore“ (Quelle: VIVC)
Resistenzen: Gut bis sehr gut gegen Oidium und Peronospora (je nach Selektion)
Traube & Beeren: Mittel bis groß, gelbgrün, oval bis rund
Wuchsform: Kräftig (6–12 m mit Kletterhilfe), wenig empfindlich
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Dicht, dekorativ, große Blätter
Verrieselung: Gering
Reife: Früh (ab Mitte/Ende August)
Ertrag: Hoch
Mostsäuregehalt: Mittelhoch (fruchtiger, frischer Geschmack)
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, bevorzugt warme Standorte
Geeignet für: Frischverzehr, Saft- und Geleeherstellung, Dekoration und Begrünung
Weinbereitung: Nicht geeignet
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Aurora ist nicht eindeutig einer Herkunft zugeordnet, da der Name in mehreren Ländern für unterschiedliche Neuzüchtungen verwendet wird – darunter Argentinien, Brasilien, Frankreich und Italien. In dieser Form handelt es sich um eine kräftige, weiße Rebe mit großfrüchtigen, gelben Trauben. Je nach Herkunft können Gene von Vitis vinifera, labrusca oder rotundifolia enthalten sein. Die Sorte gedeiht zuverlässig in sonniger bis halbschattiger Lage und hat sich sowohl im Garten als auch im Erwerbsanbau bewährt.
Besondere Eigenschaften
Aurora bringt im Spätsommer (ab August) große, gelbe Beeren mit festem Fruchtfleisch hervor. Die Sorte benötigt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten. Sie ist winterhart, starkwüchsig und erreicht je nach Schnitt und Führung eine Höhe von bis zu 12 Metern – ideal zur Begrünung von Rankgerüsten. Je nach genetischer Herkunft können auch kernlose Varianten auftreten. Ihre große Anpassungsfähigkeit macht Aurora zu einer besonders vielseitigen Sorte für den naturnahen Anbau.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Mit Aurora holen Sie sich eine kräftige, widerstandsfähige und optisch attraktive Rebe in den Garten – oder setzen auf eine robuste Sorte im professionellen Anbau. Ihre große Frucht, die gute Kletterfähigkeit und die Bio-Zertifizierung machen sie zu einer idealen Wahl für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und unkomplizierten Obstgenuss legen. Ob als Tafeltraube, Schattenspender oder optisches Highlight: Aurora bietet Vielfalt und Natürlichkeit in Reinform.
Spezifikationen
Rebsorte: Aurora
Züchter: Verschiedene (u. a. Angel Gargiulo, Alberto Piròvano)
Resistenzen: Winterhart, witterungsrobust, keine detaillierten Pilzresistenzangaben
Traube & Beeren: Großfrüchtig, gelb, festes Fruchtfleisch
Wuchsform: Starkwüchsige Kletterpflanze (bis 12 m)
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Dicht
Verrieselung: Gering
Reife: Mittelspät (August)
Ertrag: Regelmäßig
Mostsäuregehalt: Nicht spezifiziert
Frostbeständigkeit: Ja
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, nährstoffreicher, durchlässiger Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Rankbegrünung, Saft, Gelee
Weinbereitung: Möglich
Einführung in die Rebsorte Bianca ist eine interspezifische ungarische Neuzüchtung aus dem Jahr 1963, entstanden durch die Kreuzung von Eger 2 (Villard Blanc) × Bouvier (Quelle: Kym Anderson, VIVC). Sie enthält Gene von Vitis vinifera, Vitis rupestris und Vitis berlandieri und wurde von den Züchtern Jozsef Csizmazia und Laszlo Bereznai gezüchtet. Heute ist sie nicht nur in Ungarn, sondern auch in Russland, Moldawien, Rumänien und der Schweiz verbreitet und wird weltweit auf fast 10.000 ha kultiviert.Besondere Eigenschaften 'Bianca' bringt mittelgroße bis große, lockere Trauben mit grüngelben, rundlichen Beeren hervor. Die Beeren sind knackig, süß und besitzen eine dezente, feine Würze, die sie sowohl für den Frischverzehr als auch zur Saftherstellung oder als Keltertraube attraktiv macht. Sie ist selbstfruchtend, frosthart bis unter –20 °C und zeigt eine sehr gute Resistenz gegen Echten und Falschen Mehltau. Der Wuchs ist kräftig, kletternd mit Haftranken – ideal für Spaliere oder Pergolen. Der Standort sollte sonnig und warm sein, auf gut durchlässigem Boden ohne Staunässe. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Wer eine zuverlässige, robuste Rebe mit feinem Geschmack und breitem Einsatzspektrum sucht, wird an Bianca viel Freude haben. Sie ist ertragreich, pflegeleicht, auch für den Kübel geeignet und liefert Trauben, die sowohl im frischen Zustand als auch verarbeitet zu Saft oder Wein überzeugen. Für Hobbygärtner, ökologisch orientierte Anbauer und alle, die eine pflegearme, vielseitige Rebe suchen, ist sie die perfekte Wahl.SpezifikationenRebsorte: Bianca (auch: Bianka, EC 40, Egri Csillagok 40)Züchter: Jozsef Csizmazia & Laszlo Bereznai, Ungarn (1963)Resistenzen: sehr gute Resistenz gegen Echten und Falschen MehltauTraube & Beeren: mittelgroß bis groß, lockerbeerig; grüngelb, rund, knackigWuchsform: stark, kletternd mit Haftranken; braucht Spalier oder RankhilfeLaub: 5-lappig, glänzend, grob gezähnt
Reife: früh bis mittelfrüh (August bis Mitte/Ende September)Ertrag: mittel bis hoch, regelmäßig
Mostsäuregehalt: harmonisch, feinwürzigFrostbeständigkeit: sehr gutLageansprüche: sonnig, durchlässiger Boden, keine StaunässeGeeignet für: Frischverzehr, Saft, Wein, Mischkultur im GartenWeinherstellung: neutrale, blumige Weißweine mit moderatem Alkoholgehalt
Einführung in die Rebsorte
Bianca ist eine ungarische Züchtung aus dem Jahr 1963, entstanden aus der Kreuzung Villard Blanc × Bouvier. Die Sorte trägt Gene mehrerer Vitis-Arten, darunter V. berlandieri, V. rupestris und V. vinifera – eine genetische Grundlage, die ihre besondere Widerstandskraft begründet. Ursprünglich als Keltertraube entwickelt, hat sie sich längst als beliebte Tafeltraube etabliert, die in vielen europäischen Ländern angebaut wird – besonders dort, wo robuste, widerstandsfähige Sorten gefragt sind.
Besondere Eigenschaften
Bianca bildet mittelgroße, lockere Trauben mit knackigen, grüngelben Beeren. Ihr Geschmack ist süß mit feiner Würze – besonders erfrischend im Spätsommer. Die Sorte ist sehr frosthart und bietet durch ihre hohe Pilzresistenz einen reduzierten Pflegeaufwand – ideal für Hobbygärtner, die auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten möchten. Ihre kräftige Wuchsleistung macht sie perfekt für Spaliere und Pergolen, bei ausreichender Sonne entwickelt sie hohe und regelmäßige Erträge. Die Ernte beginnt meist ab Mitte August und erstreckt sich bis in den September.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Ob als frische Tafeltraube, für Saft, Gelee oder den Ausbau zum leichten Weißwein – Bianca ist eine der vielseitigsten Bio-Reben im Sortiment. Ihre Robustheit gegenüber Frost und Pilzkrankheiten sowie ihre Anpassungsfähigkeit an sonnige bis halbschattige Standorte machen sie zur idealen Wahl für den naturnahen Hausgarten wie auch für professionelle Anlagen. Die elegante Balance aus Süße und Würze verleiht ihren Beeren Charakter – ein rundum starker Auftritt für Genießer und Anbauer.
Spezifikationen
Rebsorte: Bianca
Züchter: J. Csizmazia & L. Bereznai, Ungarn (Villard Blanc × Bouvier)
Resistenzen: Sehr gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten (Oidium, Peronospora)
Traube & Beeren: Mittelgroße, lockerbeerige Trauben; grüngelbe, runde, knackige Beeren
Wuchsform: Kräftig, bis 5 m hoch; benötigt Rankhilfe; Laub glänzend, 5-lappig
Reife & Ertrag: Früh bis mittelfrüh (August–September), mittelhoher bis hoher Ertrag
Mostsäuregehalt: harmonisch; geeignet für feinaromatische Weißweine
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig; normale Gartenerde ohne Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Wein, Gelee
Weinbereitung: Ja – fruchtige, blumige Weißweine mit moderatem Alkohol
Einführung in die RebsorteBoskoop Glory, auch unter dem botanischen Namen Vitis vinifera 'Boskoops Glorie' bekannt, ist eine alte, in den USA entstandene Hybridrebe mit Amerikaner-Abstammung. Sie hat sich in Europa – besonders in Deutschland und den Niederlanden – als beliebte Tafeltraube etabliert. Die Sorte zeichnet sich durch guten Fruchtansatz, einfache Kulturführung und ein typisches Amerikaneraroma mit Erdbeernote aus. Selbst in ungünstigeren Lagen gedeiht sie gut und eignet sich sowohl für Anfänger als auch erfahrene Gärtner.Besondere EigenschaftenDie dunkelblauen, mittelgroßen Beeren von Boskoop Glory sind süß, saftig und besitzen ein typisches Erdbeeraroma (Tessinerart). Der Geschmack ist besonders beliebt bei Kindern – und bei Vögeln. Die Trauben sind kernhaltig, aber angenehm zu essen. Der mittelfrühe Reifezeitpunkt (ab Anfang September) ermöglicht eine frühe Ernte, und die Sorte kann direkt verzehrt oder zu Saft und Gelee verarbeitet werden. Die Rebe ist frosthart bis -20 °C, verträgt auch kühle Standorte gut, benötigt aber zur optimalen Fruchtausreifung viel Sonne. Ihre Pilzresistenz ist befriedigend, in feuchten Jahren kann ein Pflanzenschutz sinnvoll sein.Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…Boskoop Glory ist die perfekte Wahl für alle, die eine vielseitige, wüchsige Tafeltraube mit Charakter suchen. Sie verbindet eine reiche Ernte mit unkomplizierter Pflege, eignet sich für Hausgärten, Pergolen und Spaliere und bringt auch optisch mit ihrem rot leuchtenden Herbstlaub viel Charme in den Garten. Ihre hohe Ertragssicherheit, die Aromavielfalt und die Verwendung als Tafel-, Saft- oder Gelee-Traube machen sie zu einem wertvollen Klassiker für alle Traubenfreunde.SpezifikationenRebsorte: Boskoop GloryHerkunft: USA / Kreuzung mit AmerikanerrebenResistenzen: ausreichende Pilzfestigkeit; robust bei richtiger PflegeTraube & Beeren: mittelgroße, lockerbeerige Trauben; blaue, saftige, mittelgroße bis große Beeren mit KernenWuchsform: mittelstark, aufrecht wachsend; kletterndLaub: groß, grün, intensive rote HerbstfärbungReife: früh (ab Anfang September)Ertrag: mittel bis hoch, regelmäßigFrostbeständigkeit: gut (-20 °C)Lageansprüche: sonnig, warme Südseiten bevorzugt, kalkhaltiger Boden optimalGeeignet für: Frischverzehr, Saft, GeleeWeinherstellung: möglich, eher zweitrangigGartenverwendung: Spalier, Pergola, Balkon, Zierlaub im Herbst
Einführung in die Rebsorte
Boskoops Glory ist eine bewährte Americanosorte aus den USA, die heute international große Beliebtheit genießt. Ihre Herkunft liegt in der Kreuzung verschiedener Amerikanerreben – sie wurde ursprünglich für raue Klimabedingungen und einfache Kultivierung gezüchtet. Die Sorte zeigt einen mittleren, aufrechten Wuchs und erreicht mit Kletterhilfe Höhen von bis zu 5–7 Metern. Besonders auffällig ist ihr dekoratives, rot färbendes Herbstlaub. Die Pflanze ist heute als bio-zertifizierte Rebe im Fachhandel erhältlich – ideal für den nachhaltigen Anbau im eigenen Garten oder im Erwerbsobstbau.
Besondere Eigenschaften
Die Trauben reifen früh – je nach Standort ab Anfang September – und sind mittelgroß bis groß, lockerbeerig und reich an süßem, aromatischem Saft mit einer feinen Erdbeernote. Die dunkelblauen Beeren besitzen eine feste Schale und enthalten Kerne. Boskoops Glory ist selbstfruchtend und bringt auch in ungünstigeren Lagen sichere Erträge. Ihre Frosthärte ist sehr gut, die Pilzresistenz jedoch nur standortabhängig ausreichend – in niederschlagsreichen Jahren kann gezielter Pflanzenschutz notwendig sein. Die bio-zertifizierte Vermehrung garantiert dabei einen gesunden, naturgemäßen Start für alle, die auf chemiefreien Anbau setzen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Boskoops Glory ist ideal für alle, die eine pflegeleichte, nostalgische Rebe mit auffälligem Geschmack suchen – und gleichzeitig auf eine biologische Herkunft Wert legen. Sie eignet sich hervorragend für den Hausgarten, als Spalierpflanze auf dem Balkon oder zur Begrünung von Pergolen und Fassaden. Ihre Robustheit und Winterhärte machen sie besonders interessant für raue Regionen. Auch für die Verarbeitung zu Gelee, Saft oder sogar Wein bietet sie eine solide Grundlage. Die Kombination aus bewährter Sortenqualität und Bio-Zertifizierung macht sie zu einer nachhaltigen und geschmackvollen Wahl für jede grüne Oase.
Spezifikationen
Rebsorte: Boskoops Glory
Züchter: Kreuzung amerikanischer Rebsorten, Herkunft USA
Resistenzen: Ausreichend pilzwiderstandsfähig, abhängig vom Standort
Traube & Beeren: Mittelgroße, lockerbeerige Trauben mit dunkelblauen, saftigen Beeren
Wuchsform: Mittelstark, aufrecht bis stark kletternd
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Locker, auffällige Herbstfärbung
Verrieselung: Gering
Reife: Früh (Anfang bis Mitte September)
Ertrag: Mittel bis hoch, regelmäßig
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Sehr gut (bis ca. –23 °C)
Lageansprüche: Sonnig, bevorzugt Südwand oder Pergola, kalkhaltige Böden
Geeignet für: Frischverzehr, Fruchtsaft, Gelee, Dekoration, Wein
Weinbereitung: Möglich
Einführung in die Rebsorte
Cabernet Cantor entstand 1989 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg aus der Kreuzung von Seibel 7053 (Chancellor) und Solaris und trägt das Zuchtkürzel FR 523-89 r. Die Sorte gehört zu den pilzwiderstandsfähigen PIWI-Reben und verbindet Eigenschaften ihrer Kreuzungspartner mit einem eigenständigen Rotweinprofil. Sie wird in Deutschland sowie unter anderem in Belgien, den Niederlanden, Polen und Dänemark angebaut. Durch ihre gute Eignung für kühlere Lagen stellt sie eine interessante Alternative für Weinbauregionen dar, in denen eine robuste Rotweinsorte gefragt ist.
Besondere Eigenschaften
Im Weinberg zeigt Cabernet Cantor einen starken, waagrechten Wuchs und bildet vergleichsweise wenige Geiztriebe. Die großen, lockerbeerigen Trauben mit großen Beeren bieten ein hohes Farbausbeute- und Mostgewichtspotenzial; im angegebenen Anbau werden durchschnittlich 85 bis 100 °Oechsle erreicht. Gegenüber Peronospora und Oidium besitzt die Sorte sehr hohe beziehungsweise hohe Resistenzeigenschaften, während die lockere Traubenstruktur die Anfälligkeit für Botrytis reduziert. Die Weine präsentieren sich dunkel rubinrot bis violett-dunkel, fruchtbetont und würzig, mit einem an Merlot und Cabernet erinnernden Charakter sowie milden, runden Tanninen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Cabernet Cantor eignet sich für Winzer, die eine pilzwiderstandsfähige Rotweinsorte mit ausgeprägtem Weinqualitätspotenzial suchen. Die gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Peronospora und Oidium kann den Pflanzenschutzaufwand im Weinberg deutlich in den Hintergrund rücken lassen und macht die Sorte für den PIWI- und ökologischen Weinbau interessant. Auch für kühlere und feuchtere Regionen ist sie aufgrund ihrer beschriebenen Eigenschaften eine sinnvolle Wahl. Gleichzeitig bietet die Sorte mit intensiver Farbe, dunkler Frucht und harmonischer Tanninstruktur vielfältige Möglichkeiten für sortenreine Rotweine, Cuvées und teilweise auch den Barrique-Ausbau.
Spezifikationen
Rebsorte: Cabernet Cantor
Züchter / Herkunft: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg, Deutschland
Verbreitung: Deutschland, Belgien, Niederlande, Polen, Dänemark
Resistenzen: Peronospora +++, Oidium +++, Botrytis ++
Traube & Beeren: Große, lockerbeerige Trauben mit großen Beeren; intensive Farbe in der Beerenhaut
Wuchsform: Mittelstark bis stark, waagrecht; schlechte Rankeigenschaften
Geiztriebbildung: Wenig Geiztriebe
Laubwand: Relativ stark behaarte Blätter und Triebe; Laubarbeiten können je nach Standort aufwändiger sein
Verrieselung: Geringe Neigung zur Verrieselung
Reife: Mittel; etwa eine Woche vor Spätburgunder
Ertrag: Ertragreich; hohes Ertragspotenzial
Mostgewicht: Durchschnittlich 85–100 °Oechsle
Mostsäuregehalt: beschrieben als mild bzw. harmonisch
Frostbeständigkeit: Gut
Lageansprüche: Anspruchslos; auch für kühlere Lagen geeignet
Geeignet für: Rotwein, Roséwein, sortenreine Weine, Cuvées; teilweise auch für Barrique-Ausbau
Weinbereitung: Ja; geeignet für Stillwein und Cuvée, teilweise auch für Barrique-Ausbau
Weinstil: Trocken; dunkel, farbintensiv, fruchtbetont, würzig und körperreich
Einführung in die Rebsorte
Calardis Blanc wurde 1993 am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof des Julius Kühn-Instituts aus Calardis Musqué und Seyve Villard 39-639 gekreuzt. Der Name geht auf die historische Bezeichnung Calardiswilre für den Geilweilerhof zurück. Seit 2018 besteht Sortenschutz, 2020 erfolgte die Eintragung in die deutsche Sortenliste. Als PIWI-Rebsorte verbindet Calardis Blanc ausgeprägte Resistenzeigenschaften mit für den Weinbau günstigen Eigenschaften wie aufrechtem Wuchs, geringer Geiztriebbildung und geringer Verrieselungsneigung.
Besondere Eigenschaften
Die mittelgroßen, geschulterten und lockerbeerigen Trauben sind ein charakteristisches Merkmal der Sorte. Bei Reife können die besonnten Beeren goldgelb mit muskatellerartigem Schimmer erscheinen, während die beschattete Seite häufig gelbgrün bleibt. Calardis Blanc zeigt sehr gute bis hohe Resistenzeigenschaften gegenüber Peronospora, Oidium, Botrytis und Schwarzfäule und weist zugleich eine sehr geringe Sonnenbrandanfälligkeit auf. Im Keller entstehen feinfruchtige Weine mit Maracuja-, Blutorangen- und Apfelnoten, spritziger Säure und einem feinwürzigen Bukett.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Calardis Blanc ist eine interessante Wahl für Winzer, die eine robuste Weißweinsorte für den modernen PIWI-Anbau suchen. Die Kombination aus hoher Pilzwiderstandsfähigkeit, aufrechtem Wuchs und geringer Geiztriebbildung kann die Bewirtschaftung erleichtern. Mit einem mittleren bis hohen Ertragspotenzial von etwa 160 kg/ar bietet die Sorte zudem interessante Möglichkeiten für den wirtschaftlichen Weinbau. Die frische Aromatik und lebendige Säure eröffnen Einsatzmöglichkeiten von trockenen Stillweinen bis hin zum Sektgrundwein.
Spezifikationen
Rebsorte: Calardis Blanc
Züchter / Herkunft: Julius Kühn-Institut, Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof
Züchtungsjahr: 1993
Sorteneintragung: 2020
Sortenschutz: Seit 2018
Kreuzung: Calardis Musqué × Seyve Villard 39-639
Resistenzen: Peronospora +++, Oidium ++, Botrytis +++, Schwarzfäule sehr gut
Traube & Beeren: Mittelgroß, geschultert, lockerbeerig; besonnte Beeren mit goldgelbem bis muskatähnlichem Schimmer, beschattete Beeren häufig gelbgrün
Wuchsform: Kräftig, aufrecht
Geiztriebbildung: Gering; leichte Neigung zu Doppeltrieben
Verrieselung: Gering
Reife: Mittel, vergleichbar mit Riesling
Ertrag: Mittel bis hoch bzw. eher überdurchschnittlich; ca. 160 kg/ar
Mostsäuregehalt: beschrieben wird eine spritzige, lebendige Säure
Frostbeständigkeit: Gut
Lageansprüche: Gute Wasserversorgung; nicht für zu schwache bzw. zu trockene Standorte empfohlen
Sonnenbrand: Sehr gering; auch in heißen und trockenen Jahren kaum Schäden
Geeignet für: Stillwein und Sektgrundwein
Weinbereitung: Ja; Stillwein und Sektgrundwein, zur Erhaltung der Frische wird eine Vinifikation im Edelstahltank empfohlen
Weinstil: Trocken bis feinherb
Einführung in die Rebsorte
Calastra ist eine interspezifische Neuzüchtung des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg (Baden-Württemberg) aus dem Jahr 1982. Gezüchtet wurde sie von Norbert Becker aus der Kreuzung Merzling × Gm 6495-3 (Sibera). Damit vereint sie die Gene von Vitis vinifera, Vitis amurensis, Vitis lincecumii und Vitis rupestris – und verbindet hohe Resistenz mit besonderer Fruchtqualität. Als Rebe mit starkem Klettertrieb und intensiver Blattfärbung im Herbst ist sie besonders vielseitig einsetzbar.
Besondere Eigenschaften
Calastra reift früh (Anfang bis Mitte September) und liefert mittelgroße Trauben mit großen, runden Beeren. Der Geschmack ist fruchtig, mild säuerlich mit feiner Süße – teilweise mit blumiger Note. Die Sorte ist sehr frosthart und extrem widerstandsfähig gegen Echten Mehltau (Oidium) und Falschen Mehltau (Peronospora). Ihr dunkelgrünes, großflächiges Laub mit auffälliger Herbstfärbung in Kupferrot macht sie zur idealen Begrünung für Hauswände, Lauben oder Pergolen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine besonders pflegeleichte und biologisch gezogene Rebsorte für Garten, Weinlaube oder Balkon sucht, findet in Calastra eine exzellente Partnerin. Ihre hohe Krankheitsresistenz macht den Anbau nahezu spritzfrei möglich – ideal für naturnahes Gärtnern. Der starke Wuchs, die attraktiven Blätter und die süßen, frühreifen Beeren verbinden Genuss und Gartengestaltung auf besondere Weise. Auch als Sichtschutz oder Schattenspender ist diese robuste Rebe eine lohnende Investition.
Spezifikationen
Rebsorte: Calastra
Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (Norbert Becker)
Resistenzen: Sehr gut gegen Oidium und Peronospora
Traube & Beeren: Mittelgroße Trauben, große runde Beeren, gelblich bis grüngelb
Wuchsform: Stark wachsend, kletternd (bis 10 m Höhe möglich)
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Großblättrig, dunkelgrün, kupferrote Herbstfärbung
Verrieselung: Gering
Reife: Früh bis mittel (Anfang bis Mitte September)
Ertrag: Hoch und regelmäßig
Mostsäuregehalt: Mild
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, durchlässiger, nährstoffreicher Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Pergolabegrünung, Fassaden, Zierzwecke
Weinbereitung: Möglich
Einführung in die Rebsorte Die Tafeltraube Centennial seedless stammt aus den USA und entstand durch eine Kreuzung von Gold × (Emperor × Pirovano 75). Ursprünglich für den Erwerbsanbau entwickelt, hat sich die Sorte dank ihrer optischen und geschmacklichen Qualität auch im privaten Gartenbau etabliert. Die Rebe zeichnet sich durch einen kräftigen, aufrechten Wuchs und eine sehr gute Winterhärte aus. Besondere Eigenschaften Die lockerbeerigen, großen Trauben tragen spitz zulaufende, kernlose Beeren mit feiner, dünner Schale. Das Aroma ist dezent muskatig und angenehm süß. Aufgrund ihrer Frühreife ab Anfang September eignet sich Centennial seedless bestens zum Frischverzehr. Die Sorte ist ausreichend pilzresistent und zeichnet sich besonders durch ihre hohe Frosthärte aus, was sie für viele Lagen interessant macht. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Centennial seedless punktet mit ansprechender Optik, feinem Geschmack und unkompliziertem Wuchs. Ihre hohe Attraktivität macht sie sowohl für den Selbstversorgergarten als auch für den professionellen Tafeltraubenanbau interessant. Dank ihrer frühen Reifezeit und kernlosen Beeren ist sie zudem ideal für Familien und den direkten Verzehr. Spezifikationen Rebsorte: Centennial seedless Züchter: USA; Kreuzung Gold × (Emperor × Pirovano 75) Resistenzen: Ausreichende Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten; sehr gute Frosthärte Traube & Beeren: Große, lockerbeerige Trauben mit spitzovalen, kernlosen Beeren und feiner, dünner Schale Wuchsform: Stark und aufrecht Geiztriebbildung: Mäßig Laubwand: Stark gelappt und dekorativ Verrieselung: Gering Reife: Früh, ab Anfang September Ertrag: Mittel bis hoch Mostsäuregehalt: Niedrig bis mittel Frostbeständigkeit: Sehr gut Lageansprüche: Sonnig; normale Gartenerde Geeignet für: Frischverzehr, Familiengärten, Hobbyanbau und Erwerbsanbau Weinbereitung: Nicht vorgesehen
Einführung in die Rebsorte
Centennial seedless entstand in den USA aus der Kreuzung
Gold × (Emperor × Pirovano 75) und hat sich seitdem im
Erwerbs-Tafeltraubenanbau fest etabliert. Sie gilt als
Klassiker unter den kernlosen Sorten. Der Wuchs ist stark
und aufrecht, das Laub tief gelappt und dekorativ. Mit ihren
großen, lockeren Trauben und langovalen, spitz zulaufenden
Beeren vereint Centennial Schönheit und Genuss gleichermaßen.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren sind kernlos, grünlich-gelb und besitzen eine dünne
Schale sowie ein feines Muskataroma, das sie unverwechselbar macht.
Die Sorte reift früh – ab Anfang September – und liefert mittlere
bis hohe Erträge. Dank ihrer sehr guten Frosthärte ist sie auch in
kühleren Regionen zuverlässig anbaubar. Für Naschfreunde, Saft oder
sommerliche Desserts ist Centennial seedless eine vielseitige Wahl.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Ob für Privatgärten, Balkone oder den professionellen Tafeltraubenanbau –
Centennial seedless überzeugt durch ihre Kernlosigkeit, ihr Aroma und ihre
Robustheit. Die Bio-zertifizierten Reben stehen für nachhaltigen, gesunden
Anbau und liefern Trauben von höchster Qualität. Wer eine traditionsreiche,
bewährte und gleichzeitig elegante Sorte sucht, findet in Centennial seedless
die perfekte Tafeltraube.
Spezifikationen
Rebsorte: Centennial seedless (kernlos, Tafeltraube)
Züchter: USA (Kreuzung: Gold × (Emperor × Pirovano 75))
Resistenzen: ausreichend pilzfest, frosthart
Traube & Beeren: groß, lockerbeerig; langoval, spitz zulaufend, grünlich-gelb
Wuchsform: stark, aufrecht
Geiztriebbildung: regelmäßig, pflegeleicht
Laubwand: stark gelappt, dekorativ
Verrieselung: gering
Reife: früh, ab Anfang September
Ertrag: mittel bis hoch
Mostsäuregehalt: mild, harmonisch
Frostbeständigkeit: sehr gut
Lageansprüche: sonnig, durchlässiger Boden, keine Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Gelee, Desserts
Weinbereitung: nur bedingt geeignet, Schwerpunkt Tafeltraube
Einführung in die Rebsorte
Cica Ustoitschiwaja (Chicka) stammt aus Moldawien und wurde vom Züchter VIERUL in Kischinew entwickelt. Als Eltern sind Koarne Rosie und SV 20.483 angegeben. Die Blüten sind zwittrig, sodass die Sorte eine hohe Fruchtbarkeit entwickeln kann. Mit einer mittelfrühen Reifezeit von etwa 125 bis 135 Tagen erfolgt die Ernte in der ersten Septemberhälfte.
Besondere Eigenschaften
Die Trauben erreichen ein Gewicht von etwa 450–700 g und sind zylindrisch, geflügelt sowie lockerbeerig aufgebaut. Die eiförmigen Beeren messen etwa 30 × 23 mm und wiegen rund 6–7 g; ihre Färbung reicht von Hellgelb bis Hellrosa. Der Zuckergehalt liegt bei etwa 16–18 °NM beziehungsweise 76–84 °Oechsle. Als Tafeltraube zeigt Cica Ustoitschiwaja eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten sowie eine Frosthärte bis etwa −22 °C.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Cica Ustoitschiwaja verbindet eine mittelfrühe Reife mit großen Trauben und optisch auffälligen Beeren. Die lockere Traubenstruktur und die erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten sind interessante Eigenschaften für den Anbau im Garten und im professionellen Tafeltraubenbereich. Aufgrund ihrer hohen Fruchtbarkeit sollte eine gezielte Erntereduktion eingeplant werden. Für Liebhaber rosa Tafeltrauben bietet die Sorte eine robuste und ertragreiche Option für den frischen Traubenverzehr.
Spezifikationen
Rebsorte: Cica Ustoitschiwaja
Sortentyp: Rosa Tafeltraubensorte
Züchter / Herkunft: VIERUL Kischinew, Moldawien
Eltern: Koarne Rosie × SV 20.483
Blüte: Zwitterblüte
Resistenzen: Erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten
Traube & Beeren: Trauben ca. 450–700 g; zylindrisch, geflügelt und locker; Beeren ca. 6–7 g, 30 × 23 mm, eiförmig
Wuchsform: Stark
Reife: Mittelfrüh; etwa 125–135 Tage; erste Septemberhälfte
Ertrag: Hoch; aufgrund der hohen Fruchtbarkeit ist eine Erntereduktion erforderlich
Zuckergehalt: 16–18 °NM bzw. 76–84 °Oe
Frostbeständigkeit: Bis etwa −22 °C
Geeignet für: Frischer Verzehr
Weinbereitung: als Tafeltraubensorte zum Frischverzehr ausgewiesen
Einführung in die Rebsorte
Dattier Beyrouth zählt zu den traditionsreichen weißen Tafeltrauben und ist seit der Antike im Mittelmeerraum und im Nahen Osten verbreitet. Die Sorte wird in verschiedenen Ländern unter unterschiedlichen Namen geführt, darunter Regina in Italien und Rosetti beziehungsweise Roseti in Spanien. Weitere bekannte Synonyme sind Afuz Ali, Bolgar und Rozaki. Mit ihrem großen Beeren- und Traubenkaliber sowie ihrer guten Haltbarkeit besitzt sie eine ausgeprägte Bedeutung als Tafeltraube.
Besondere Eigenschaften
Die Trauben sind groß bis sehr groß und locker bis mäßig kompakt aufgebaut. Die sehr großen, lang-elliptischen bis zylindrischen Beeren reifen goldgelb aus und besitzen eine dicke, widerstandsfähige Schale sowie festes, fleischiges Fruchtfleisch. Dattier Beyrouth ist eine späte Tafeltraube und erreicht ihre Reife in der dritten Periode, etwa viereinhalb Wochen nach Chasselas. Die Sorte ist allerdings sehr anfällig für Falschen Mehltau und Phomopsis sowie anfällig für Grauschimmel.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Dattier Beyrouth ist interessant für Tafeltraubenliebhaber, die Wert auf große, attraktive Beeren und eine ausgeprägte Lagerfähigkeit legen. Die feste Schale und das widerstandsfähige Beerenfleisch machen die Sorte besonders geeignet für Transport und längere Lagerung. Auch für professionelle Tafeltraubenproduzenten ist das große Kaliber ein relevantes Merkmal für die Vermarktung. Für den Anbau sollte aufgrund der Krankheitsanfälligkeit und der Neigung zu Verrieselung eine sorgfältige Kulturführung eingeplant werden.
Spezifikationen
Rebsorte: Dattier Beyrouth
Synonyme: Regina, Rosetti/Roseti, Dattier de Beyrouth, Afuz Ali, Bolgar, Rozaki und weitere
Herkunft: Alte weiße Tafeltraubensorte natürlichen Ursprungs; seit der Antike im Mittelmeerraum und Nahen Osten verbreitet
Traube & Beeren: Groß bis sehr groß; locker bis mäßig kompakt; Beeren sehr groß, lang-elliptisch bis zylindrisch, goldgelb, dickschalig und fest
Wuchsform: Kräftig, halbaufrecht bis horizontal
Reife: Spät, dritte Reifeperiode
Ertrag: Hoch
Geeignet für: Frischverzehr; besonders für Lagerung und Transport geeignet
Weinbereitung: Verwendung primär als Tafeltraube
Lagerfähigkeit: Sehr hoch
Transportfähigkeit: Sehr hoch
Erziehung: Sorgfältige Spaliererziehung empfohlen, da die Triebbasis im Frühjahr brüchig und windempfindlich ist
Einführung in die Rebsorte Die Rebsorte 'Fanny' wurde von Jörg Wolf aus Bad Dürkheim-Ungstein gezüchtet. Sie hat sich durch ihre außergewöhnlich großen, geschulterten Trauben mit gleichmäßigem Behang und stabilem Wuchs etabliert. Dank ihrer günstigen Reifezeit Anfang September eignet sie sich sowohl für den Hobbygarten als auch für professionelle Anbaubetriebe. Besondere Eigenschaften: Fanny begeistert mit großen, runden Beeren in leuchtendem Gelbgrün und einem angenehm fruchtigen Geschmack. Die Trauben reifen früh, sind reichtragend und eignen sich ideal zum Frischverzehr. Sie enthält Kerne, weist aber eine gute Resistenz gegen Pilzkrankheiten auf und ist winterhart. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist … Wer eine optisch überzeugende, robuste und geschmacklich ausgewogene Rebsorte sucht, trifft mit 'Fanny' die richtige Wahl. Ihre Trauben sind nicht nur ein Highlight im Garten, sondern liefern auch zuverlässig hohe Erträge. Durch die frühe Reifezeit ist sie besonders für sonnige, warme Standorte attraktiv und eine Bereicherung für jedes Tafeltraubensortiment. Spezifikationen Rebsorte: Fanny Züchter: Jörg Wolf, Bad Dürkheim-Ungstein Resistenzen: gut gegen Pilzkrankheiten Traube & Beeren: sehr große, geschulterte Trauben; große, runde, gelbgrüne Beeren Wuchsform: mittelstark, aufrecht Geiztriebbildung: mittel Laubwand: geschlossen Verrieselung: gering Reife: früh (Anfang September) Ertrag: hoch Mostsäuregehalt: nicht relevant (Tafeltraube) Frostbeständigkeit: gut Lageansprüche: sonnig, warm, geschützt Geeignet für: Frischverzehr, dekorativer GartenanbauWeinbereitung: nicht geeignet
Einführung in die Rebsorte
Die Rebsorte Fanny ist eine interspezifische Neuzüchtung aus Ungarn und wurde durch József Csizmazia mit Fokus auf Widerstandskraft und Fruchtqualität entwickelt. Seit 2001 ist sie in Deutschland zugelassen, der Sortenschutz liegt bei Jörg Wolf aus Bad Dürkheim-Ungstein. Fanny ist ein Kreuzungsprodukt aus Villard Blanc × (Teli Muskotaly × Olimpia) und vereint damit Gene mehrerer Rebspezies (u. a. Vitis vinifera, berlandieri, rupestris). Sie entwickelt kräftige, lockere Trauben mit großen Beeren und zeigt einen ausgewogenen, aufrechten Wuchs.
Besondere Eigenschaften
Fanny bringt bereits ab Ende August bis Mitte September ihre üppigen, lockerbeerigen Trauben zur Reife. Die Beeren sind auffallend groß, rundlich-elliptisch und leuchtend gelbgrün. Geschmacklich zeigt sie sich neutral, leicht muskatig und angenehm harmonisch. Die Sorte ist selbstfruchtend und robust gegenüber den häufigsten Pilzkrankheiten wie Echtem und Falschem Mehltau sowie Botrytis. Dank guter Frosttoleranz eignet sich Fanny auch für kühlere Lagen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Ob im Hausgarten, auf dem Balkon oder als Profi im Erwerbsanbau: Mit Fanny entscheiden Sie sich für eine erprobte, leistungsstarke Sorte mit hoher Widerstandskraft – ganz ohne intensiven Pflanzenschutz. Ihre Bio-Zertifizierung steht für nachhaltige Qualität und naturnahen Anbau. Besonders Familien, Selbstversorger und umweltbewusste Betriebe profitieren von ihrer frühen Reife, den süßen Früchten und der unkomplizierten Pflege. Ein Rankgerüst, etwas Sonne – und schon wird Fanny zum Highlight Ihrer grünen Oase.
Spezifikationen
Rebsorte: Fanny
Züchter: József Csizmazia (Ungarn), Sortenschutz: Jörg Wolf, Bad Dürkheim
Resistenzen: Gut gegen Echten und Falschen Mehltau, Botrytis-tolerant
Traube & Beeren: Große, gelbgrüne, runde Beeren, lockerbeerige, geschulterte Trauben
Wuchsform: Mittelstark, aufrecht
Geiztriebbildung: Gering bis mittel
Laubwand: Locker, gute Durchlüftung
Verrieselung: Gering
Reife: Früh (Ende August–Mitte September)
Ertrag: Hoch und regelmäßig
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Gut
Lageansprüche: Sonnig, warm, auch für kühlere Lagen geeignet
Geeignet für: Frischverzehr, Dekoration, Fruchtsaft, Gelee
Weinbereitung: Möglich, aber selten genutzt
Einführung in die Rebsorte
Felicia wurde 1984 am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof als Kreuzung aus Sirius und Vidal Blanc gezüchtet. Verantwortlich für die Züchtung waren Rudolf Eibach und Reinhard Töpfer; die Zuchtnummer lautet Gf.84-27-285. 2004 wurde der Sortenschutz erteilt, 2015 erfolgte die Anmeldung zur Sortenliste. Felicia gehört zu den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten und eignet sich laut den bereitgestellten Daten auch ausdrücklich als Hausrebe.
Besondere Eigenschaften
Typisch für Felicia sind große, lockerbeerige Trauben und markant glänzende Blätter. Die Sorte besitzt einen kräftigen Wuchs mit mittlerer Geiztriebbildung und bringt mit etwa drei bis vier Trauben pro Trieb ein relativ hohes Ertragsniveau hervor. Die lockere Traubenstruktur macht sie vergleichsweise unempfindlich gegenüber Botrytis und unterstützt die Gewinnung gesunden Leseguts. Geschmacklich zeigen die Weine florale und fruchtige Noten von grünem Apfel, Aprikose und Banane, teilweise ergänzt durch einen dezenten Muskatton.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Felicia ist besonders interessant für Gartenbesitzer, die eine Rebe mit Doppelnutzen suchen: Die großen, lockerbeerigen Trauben eignen sich zum direkten Verzehr, während die Sorte zugleich für die Weinbereitung zugelassen ist. Ihre mittlere bis hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Pilzkrankheiten kann den Pflanzenschutzaufwand reduzieren; für den Falschen Mehltau werden in der Regel ein bis zwei Behandlungen genannt. Die Reifezeit entspricht etwa Müller-Thurgau, sodass die Sorte im mittleren Reifefenster liegt. Für Weinfreunde bietet Felicia zudem einen leichten, feinfruchtigen Weintyp mit harmonischer Säure und teilweise guter Eignung für Spät- und Auslesequalität.
Spezifikationen
Rebsorte: Felicia
Rebsortentyp: Weiße PIWI-Weinrebe; auch als Haus- und Tafelrebe geeignet
Züchter: Rudolf Eibach, Reinhard Töpfer
Züchtungsinstitut: Julius Kühn-Institut, Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof
Herkunftsland: Deutschland
Zuchtnummer: Gf.84-27-285
Kreuzungsjahr: 1984
Kreuzung: Sirius × Vidal Blanc
Sortenschutz: 2004 erteilt
Sortenliste: Anmeldung 2015
VIVC-Nummer: 20348
Resistenzen: Echter Mehltau mittel bis hoch; Falscher Mehltau mittel; Botrytis mittel; Schwarzfäule hoch
Traube & Beeren: Große, lockerbeerige Trauben; Beerenfarbe weiß bis goldgelb
Wuchsform: Kräftig; nicht ganz aufrecht
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Markant glänzende Blätter; Heftarbeit aufgrund des Wuchses etwas aufwändiger
Reife: Mittel; etwa vergleichbar mit Müller-Thurgau
Austrieb: Zwischen Müller-Thurgau und Riesling
Ertrag: Relativ hoch; etwa drei bis vier Trauben pro Trieb; höher als Müller-Thurgau
Mostgewicht: Im Vergleich zu Müller-Thurgau erhöht; konkrete Werte sind in den bereitgestellten Daten nicht vollständig angegeben
Mostsäuregehalt: Harmonische, eher hintergründige bzw. säurearme Säurestruktur; konkrete Werte nicht angegeben
Geeignet für: Frischverzehr, Hausgarten, Tafeltrauben sowie Weißwein
Weinbereitung: Ja; leichter, feinfruchtiger Weißwein; auch als Verschnittpartner geeignet
Weinstil: Leicht, feinfruchtig und säurearm; teilweise Spät- und Auslesequalität
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Frumoasa alba wurde 1973 in Moldawien aus Guzal Kara × Muscat de St. Vallier Blanc gezüchtet. Ihr Name bedeutet übersetzt „die schöne Weiße“ – ein passender Hinweis auf ihr attraktives Erscheinungsbild. Sie stammt von den Züchtern Nicolae I. Guzun, M. V. Tsypko und F. A. Olar und wird unter Synonymen wie Beautiful White oder XI-56-42 geführt. Seit ihrer Einführung begeistert sie durch hervorragende Resistenzeigenschaften, hohe Erträge und ein exotisch-süßes Aroma.
Besondere Eigenschaften
Frumoasa alba bildet sehr große, lockerbeerige Trauben mit rot gefärbtem Stielgerüst. Die gelblich-grünen Beeren sind groß, rund und besitzen nur wenige, kaum wahrnehmbare Kerne. Bei Vollreife Mitte September entwickeln sie ein intensives Aroma mit Muskat- und Ananasnoten. Die robuste Sorte ist mittelfrüh reifend, frosthart und hochgradig resistent gegen Pilzkrankheiten – ideal für den Bio-Anbau ohne intensiven Pflanzenschutz. Die Schale ist zart und der Biss besonders angenehm.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Frumoasa alba bietet sowohl für Gartenliebhaber als auch für professionelle Tafeltraubenproduzenten eine beeindruckende Kombination aus Genuss, Ertrag und Widerstandskraft. Ihre Beeren sind süß, aromatisch und kernarm – ein echter Gewinn für Familien, Direktvermarkter oder Selbstversorger. Die robuste Natur der Rebe ermöglicht auch in raueren Regionen einen erfolgreichen Anbau. Als seltene, exklusive Sorte mit Bio-Zertifizierung ist sie eine nachhaltige Wahl für anspruchsvolle Genießer.
Spezifikationen
Rebsorte: Frumoasa alba
Züchter: Nicolae I. Guzun, M. V. Tsypko, F. A. Olar (Moldawien)
Resistenzen: Sehr gut gegen Echten und Falschen Mehltau, Botrytis-tolerant
Traube & Beeren: Sehr große, lockerbeerige Trauben mit rotem Stiel; große, gelbgrüne, runde Beeren
Wuchsform: Mittelstark
Geiztriebbildung: Gering bis mittel
Laubwand: Locker, gut belüftet
Verrieselung: Gering
Reife: Mittelfrüh, Ernte ab Mitte September
Ertrag: Hoch
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig, warm, windgeschützt
Geeignet für: Frischverzehr, Gelee, Fruchtsaft, Begrünung
Weinbereitung: Möglich, aber selten praktiziert
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte wurde 1991 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg durch Norbert Becker
aus der Kreuzung Solaris × Muscat Bleu gezüchtet. Mit denselben Eltern entstanden
auch die Sorten Garantos und Osella. Galanth zeichnet sich durch kräftigen,
aufrechten Wuchs, dunkelgrünes Laub und eine hohe Robustheit gegenüber Frost und
Krankheiten aus. Ihre mittelgroßen, gleichmäßig geformten Trauben erinnern in ihrer
Erscheinung an Muscat Bleu, sind jedoch blütefester.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren sind mittelgroß, oval, fest und knackig mit süßem, feinfruchtigem Aroma.
Die Sorte ist sehr widerstandsfähig gegen Oidium und Peronospora, frosthart und
ertragreich. Dank der frühen Reifezeit können die Trauben bereits ab Anfang September
geerntet werden. Ihr rot verfärbtes Herbstlaub macht Galanth zusätzlich zu einer
dekorativen Gartenpflanze.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Ob im Hausgarten, im professionellen Anbau oder zur Begrünung von Pergolen – Galanth
überzeugt durch hohe Ertragssicherheit, sehr gute Pilzresistenz und Frühreife. Als
Bio-zertifizierte Rebe bietet sie nachhaltigen Anbau mit geringerem Pflanzenschutzaufwand.
Wer eine gesunde, pflegeleichte Tafeltraube sucht, die optisch wie geschmacklich überzeugt,
trifft mit Galanth die richtige Wahl.
Spezifikationen
Rebsorte: Galanth (auch: Freiburg 550-91 R)
Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg, Norbert Becker (1991)
Resistenzen: sehr gut gegen Oidium und Peronospora (PIWI-Sorte)
Traube & Beeren: mittelgroße, lockerbeerige, gleichmäßig geformte Trauben; oval, fest, knackig
Wuchsform: kräftig, aufrecht, robust
Geiztriebbildung: regelmäßig, erziehungspflichtig
Laubwand: dunkelgrün, Herbstlaub rötlich
Verrieselung: gering, blütefest
Reife: früh, ab Anfang September
Ertrag: hoch
Mostsäuregehalt: mild, harmonisch
Frostbeständigkeit: sehr gut
Lageansprüche: sonnig, keine Staunässe, normaler Gartenboden
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Gelee
Weinbereitung: nicht vorgesehen, Tafeltraube
Einführung in die Rebsorte
Ganita ist eine moderne Züchtung aus dem Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg und wurde aus den Sorten Findling × Freiburg 868-59 entwickelt. Als interspezifische Neuzüchtung mit starkem Einfluss von Vitis vinifera zeichnet sich die Sorte durch hohe Wuchskraft, exzellente Widerstandsfähigkeit und einen sehr frühen Reifebeginn aus. Mit ihren attraktiven roséfarbenen Beeren, dem frischen Muskatduft und der robusten Natur ist sie eine interessante Wahl für vielseitige Standorte – auch dort, wo andere Sorten an ihre Grenzen stoßen.
Besondere Eigenschaften
Ganita bringt sehr große, lockerbeerige Trauben mit mittelgroßen, runden Beeren hervor. Die Schalen schimmern in einem warmen Roséton – ein echter Blickfang. Geschmacklich bietet sie ein angenehmes, feinmuskatiges Bukett mit fruchtiger Leichtigkeit. Ihre früh einsetzende Reife – oft schon im August – macht sie besonders für Regionen mit kurzen Vegetationsperioden attraktiv. Die robuste Sorte benötigt wenig Pflege und ist widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sowie winterliche Fröste.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Ob im Familiengarten, auf der Terrasse oder im professionellen Anbau: Ganita steht für unkomplizierten Rebschnitt, frühe Erntefreude und exzellenten Geschmack. Ihre biologische Vermehrung garantiert gesunde Pflanzen ohne chemische Rückstände – ideal für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die roséfarbenen Beeren sorgen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch für Begeisterung und machen Ganita zu einer echten Bereicherung für jedes Sortiment.
Spezifikationen
Rebsorte: Ganita
Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (Norbert Becker)
Resistenzen: Sehr gut gegen Pilzkrankheiten, frosthart
Traube & Beeren: Sehr große, lockerbeerige Trauben mit roséfarbenen, mittelgroßen, runden Beeren
Wuchsform: Kräftig
Geiztriebbildung: Gering bis mittel
Laubwand: Robust, gut belüftet
Verrieselung: Gering
Reife: Sehr früh (oft schon ab August)
Ertrag: Hoch
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Anspruchslos, sonnig bis halbschattig
Geeignet für: Frischverzehr, Gelee, Direktvermarktung
Weinbereitung: möglich, aber selten praktiziert
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte ‘Garantos’ (FR 515-91) wurde 1991 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg von Norbert Becker gezüchtet. Sie stammt aus der Kreuzung Solaris × Muscat Bleu und ist eine Schwester der ebenfalls bekannten Sorten ‘Osella’ und ‘Galante’ (Quelle: Julius Kühn-Institut). Ziel der Züchtung war eine robuste, pilztolerante Tafeltraube mit frühem Reifebeginn und feinem Aroma. Ihre hohen Wuchsleistungen und ihre gesunde Belaubung machen sie nicht nur für den Frischverzehr, sondern auch zur Fassadenbegrünung oder für Pergolen attraktiv.
Besondere Eigenschaften
Garantos bringt ab Anfang September ovale, gelbschalige Beeren mit süß-aromatischem Geschmack hervor. Die Trauben reifen sehr früh, sind locker aufgebaut und eignen sich ideal für den Frischverzehr. Die kräftige, kletternde Wuchsform sorgt für schnelle Flächenbegrünung, während das dunkelgrüne Laub mit kupferroter Herbstfärbung die Rebe auch optisch zum Highlight macht. Die Sorte ist frosthart, pilzresistent und daher sehr pflegeleicht – auch für Hobbygärtner ohne Pflanzenschutzkenntnisse.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist
Wer eine frühreifende, gesunde und pflegeleichte Rebsorte mit hohem Zierwert sucht, trifft mit ‘Garantos’ die perfekte Wahl. Die Rebe gedeiht auch an halbschattigen Hauswänden, liefert zuverlässig aromatische Früchte und lässt sich durch gezielten Schnitt gut lenken. Ihre geringe Anfälligkeit gegenüber Krankheiten macht sie ideal für den ökologischen Hausgarten oder den nachhaltigen Tafeltraubenanbau.
SpezifikationenRebsorte: Garantos (FR 515-91, 'Garant')Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg, DeutschlandResistenzen: sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Peronospora (Falscher Mehltau) und Oidium (Echter Mehltau)Traube & Beeren: ovale, gelbe Beeren; lockerbeerige, mittelgroße TraubenWuchsform: starkwüchsig, kletternd; bis zu 10 m Höhe/Breite möglichLaub: groß, herzförmig, dunkelgrün; attraktive Herbstfärbung (kupferrot)Verrieselung: gering – gleichmäßiger FruchtansatzReife: früh (ab Anfang September)
Ertrag: mittel bis hochMostsäuregehalt: süß-aromatischFrostbeständigkeit: sehr gutLageansprüche: sonnig bis halbschattig, nährstoffreicher, durchlässiger BodenGeeignet für: Frischverzehr, Gelee, Saft, FassadenbegrünungWeinherstellung: nicht primär vorgesehen
Einführung in die Rebsorte
Garantos (Zucht-Nr. FR 515-91) wurde 1991 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg von Norbert Becker aus den Sorten Solaris × Muscat Bleu gezüchtet. Die interspezifische weiße Sorte vereint die Aromatik und frühe Reife ihrer Eltern mit ausgezeichneter Resistenz. Neben Garantos stammen auch Galante und Osella aus derselben Kreuzung. Die Sorte wird hauptsächlich als Tafeltraube verwendet und zählt zu den robusten Innovationen im Bio-Sortiment.
Besondere Eigenschaften
Garantos bildet mittelgroße, ovale, gelbe Beeren mit fester Schale und knackigem Biss. Das Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch – ein echtes Genusserlebnis ab den ersten Septembertagen. Die Rebe entwickelt sich kräftig mit einem jährlichen Zuwachs von bis zu 1,5 m und erreicht Höhen von bis zu 10 m. Ihre Blätter färben sich im Herbst eindrucksvoll kupferrot. Die Sorte ist sehr frosthart, mehltauresistent und kommt mit sonnigen bis halbschattigen Lagen bestens zurecht.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Garantos vereint Robustheit, Aroma und Wachstumskraft auf einzigartige Weise – ideal für alle, die mit wenig Pflegeaufwand wohlschmeckende Trauben ernten möchten. Ihre Bio-Zertifizierung garantiert eine gesunde Pflanzenbasis für naturnahen Anbau. Dank ihres kletternden Wuchses eignet sich Garantos nicht nur für Spaliere und Rankgitter, sondern auch zur dekorativen Begrünung. Ob für Gartenfreunde oder Profis – diese Sorte überzeugt durch Zuverlässigkeit und Genuss.
Spezifikationen
Rebsorte: Garantos (FR 515-91)
Züchter: Norbert Becker, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg
Resistenzen: Sehr gute Resistenz gegen Echten und Falschen Mehltau, frosthart
Traube & Beeren: Mittelgroße, ovale gelbe Beeren; kompakte, aromatische Trauben
Wuchsform: Kräftig kletternd, bis 10 m
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Dicht, dekorativ, im Herbst kupferrot
Verrieselung: Gering
Reife: Früh (ab Anfang September)
Ertrag: Hoch
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, sandiger, nährstoffreicher Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Fassadenbegrünung, Pergolen, Bauerngärten
Weinbereitung: möglich, aber selten praktiziert
Einführung in die Rebsorte
Die neue Sorte Hanka wurde gezielt für den Tafeltraubenanbau entwickelt und kombiniert große, optisch ansprechende Fruchtstände mit kernlosem Genuss. Sie bringt alles mit, was eine moderne Rebsorte braucht: gesunde Entwicklung, kräftigen Wuchs und hohe Attraktivität für Endkunden. Als weiße Rebsorte reiht sich Hanka ein in das Sortiment robuster, pflegeleichter Gartenreben mit hoher Ertragssicherheit und klarer Verwendung im Frischverzehr.
Besondere Eigenschaften
Die Sorte trägt große, lockerbeerige Trauben mit gelblich-weißen, ovalen Beeren. Die dicke Schale schützt das saftige Fruchtfleisch, das angenehm süß schmeckt, ohne aufdringliche Bukettaromen. Die Rebe wächst kräftig und eignet sich sowohl für Spaliere als auch für Pergolen. Ihr unkompliziertes Wachstum und die Fähigkeit, sich an unterschiedliche Standorte anzupassen, machen sie besonders gartenfreundlich. Als kernlose Sorte ist sie auch ideal für Kinder und Familien geeignet.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine optisch ansprechende, robuste und geschmacklich milde Tafeltraube sucht, wird an Hanka große Freude haben. Die Sorte liefert zuverlässig hohe Erträge, braucht wenig Pflege und ist durch ihre kernlosen, süßen Früchte besonders beliebt bei Kindern und Genießern. Mit ihrer Bio-Zertifizierung steht sie für verantwortungsvollen Anbau und unbeschwerten Fruchtgenuss – ganz ohne Kompromisse bei Geschmack oder Qualität.
Spezifikationen
Rebsorte: Hanka
Züchter: nicht veröffentlicht
Resistenzen: keine spezifischen Angaben
Traube & Beeren: groß, gelblich-weiß, oval, dickschalig, kernlos
Wuchsform: kräftig, gut geeignet für Spalier, Pergola oder Bogen
Geiztriebbildung: keine Angabe
Laubwand: dicht, vital
Verrieselung: keine Angabe
Reife: keine Angabe, vermutlich mittelfrüh bis spät
Ertrag: hoch bei guter Pflege
Mostsäuregehalt: keine Angabe
Frostbeständigkeit: keine Angabe
Lageansprüche: für alle Standorte geeignet
Geeignet für: Frischverzehr, dekorative Begrünung, kinderfreundlicher Naschgarten
Weinbereitung: nicht geeignet
Einführung in die RebsorteHecker wurde 1970 am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg von Dr. Johannes Zimmermann gezüchtet. Als interspezifische Neuzüchtung aus mehreren renommierten Sorten wie Villard Blanc, Silvaner, Pinot Gris und Madeleine Royale vereint sie die besten Eigenschaften ihrer Eltern. Besonders im Hinblick auf Robustheit, Reifezeit und Vielseitigkeit überzeugt diese Sorte im modernen Wein- und Tafeltraubenbau. Besondere Eigenschaften Hecker bildet große, lockere Trauben mit mittelgroßen, runden Beeren von goldgelber Farbe. Ihr Geschmack ist feinfruchtig, leicht aromatisch mit angenehm süßem Bukett. Die Rebsorte ist sehr robust gegenüber Pilzkrankheiten und besitzt eine gute Frosthärte. Dank ihrer frühen Reifezeit ab Anfang September und ihrem mittelstarken Wuchs ist sie sowohl für den professionellen Anbau als auch für Hobbygärtner interessant. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Hecker überzeugt durch ihren geringen Pflegeaufwand, ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und die ansprechende Optik der Trauben. Als universell einsetzbare Rebe eignet sie sich sowohl für den Frischverzehr, die Saftherstellung als auch zur Begrünung von Pergolen oder Zäunen. Wer eine elegante, leistungsstarke Rebsorte mit solider Herkunft sucht, trifft mit Hecker eine zukunftsweisende Wahl. Spezifikationen Rebsorte: Hecker Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (1970), Dr. Johannes Zimmermann Resistenzen: Sehr gut gegen Echten und Falschen Mehltau Traube & Beeren: Große Trauben mit mittelgroßen, runden, goldgelben Beeren Wuchsform: Mittelstark, aufrecht Geiztriebbildung: Gering Laubwand: Gleichmäßig, gut führbar Verrieselung: Gering Reife: Früh – ab Anfang September Ertrag: Mittel bis hoch Mostsäuregehalt: Ausgeglichen Frostbeständigkeit: Gut Lageansprüche: Sonnige, warme Standorte ohne Staunässe Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Gelee, Pergolabegrünung Weinbereitung: Möglich; aromatischer, leichter Weißwein mit feinem Bukett
Einführung in die Rebsorte
Hecker wurde 1970 vom Freiburger Züchter Dr. Johannes Zimmermann entwickelt. Die komplexe Kreuzung aus Villard Blanc, Pinot Gris, Chasselas, Silvaner und Madeleine Royale verbindet klassische Rebsorteneigenschaften mit moderner Widerstandsfähigkeit. Die weiße Tafeltraube überzeugt mit ihrem harmonischen Fruchtprofil und erinnert mit ihrem eleganten Bukett an den beliebten Weißen Gutedel.
Besondere Eigenschaften
Die goldgelben, großen Trauben mit ihren mittelgroßen, runden Beeren bieten ein feinfruchtiges Aroma mit angenehmer Süße. Dank ihrer früh beginnenden Reife (ab Anfang September) ist Hecker eine ideale Sorte für Regionen mit kürzerer Vegetationsperiode. Die Rebe ist robust gegenüber beiden Mehltauarten und zeigt zudem eine gute Frosthärte – ein verlässlicher Begleiter für Gartenbesitzer wie Profianbauer.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Hecker vereint klassische Ästhetik mit modernen Anforderungen: Ein Gutedel-ähnlicher Genuss, ohne die Anfälligkeit älterer Sorten. Ihre Vitalität, Ertragssicherheit und Pilzfestigkeit machen sie zu einer attraktiven Wahl für nachhaltigen Anbau. Ob als Blickfang am Spalier oder als fruchtige Naschtraube – diese Sorte ist eine Bereicherung für jede Rebanlage.
Spezifikationen
Rebsorte: Hecker
Züchter: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (Dr. Johannes Zimmermann)
Resistenzen: Sehr gute Resistenz gegen Echten und Falschen Mehltau
Traube & Beeren: Große, goldgelbe Trauben mit mittelgroßen, runden Beeren
Wuchsform: Mittelstarker, aufrechter Wuchs
Geiztriebbildung: mäßig
Laubwand: gut strukturierbar
Verrieselung: gering
Reife: früh (ab Anfang September)
Ertrag: hoch
Mostsäuregehalt: mild
Frostbeständigkeit: gut
Lageansprüche: sonniger Standort, keine Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Zierpflanzung, evtl. Saft
Weinbereitung: möglich, aber nicht primäres Ziel
Einführung in die Rebsorte
Helios entstand am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg aus der Kreuzung Merzling × (Seyve-Villard 12-481 × Müller-Thurgau). Ihr Erscheinungsbild und ihr Reifeverhalten erinnern in mehreren Punkten an Müller-Thurgau. Der Austrieb erfolgt etwas später, während Blüte und Reifebeginn etwa zeitgleich mit Müller-Thurgau liegen. Die Sorte ist in Deutschland beheimatet und wird unter anderem in Franken im Versuchsanbau kultiviert.
Besondere Eigenschaften
Die mittelgroßen, relativ lockeren Trauben tragen gelbgrüne Beeren, die bei Vollreife charakteristische bräunlich-violette Punkte zeigen können. Aus Helios entstehen stoffige, fruchtige Weine mit zarter bis ausgeprägter Bukett-Ausprägung und lebendiger Säure. Aromatisch erinnert die Sorte an Müller-Thurgau und eignet sich besonders für frische, spritzige Trinkweine. Ihre sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Peronospora und Oidium macht sie zudem für einen Pflanzenschutz reduzierten bzw. ökologischen Weinbau interessant.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Helios verbindet einen vergleichsweise unkomplizierten Anbau mit einer klaren, fruchtbetonten Weincharakteristik. Die geringe Geiztriebbildung und Verrieselungsneigung können die Arbeiten im Weinberg erleichtern. Mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 91 °Oechsle und einem mittleren Ertrag von 112 kg/ar zeigt die Sorte ein gutes Leistungspotenzial. Besonders für Betriebe in mittleren Lagen und für Winzer, die eine PIWI-Alternative zum Müller-Thurgau suchen, bietet Helios eine interessante Kombination aus Robustheit und Weinqualität.
Spezifikationen
Rebsorte: Helios, pilzwiderstandsfähige weiße Rebsorte (PIWI)
Züchter: Dr. Norbert Becker, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg
Kreuzung: Merzling × (Seyve-Villard 12-481 × Müller-Thurgau)
Züchtungsjahr: 1973
Resistenzen: Sehr gute Widerstandsfähigkeit gegen Peronospora und Oidium; keine Resistenz gegen Roten Brenner
Traube & Beeren: Mittelgroße, relativ lockere Trauben; mittelgroße, bei Vollreife gelbgrüne Beeren
Wuchsform: Mittelkräftig bis starkwüchsig, aufrecht
Geiztriebbildung: Gering
Laubwand: Aufrechte Triebhaltung
Verrieselung: Gering
Reife: Reifebeginn etwa zeitgleich mit Müller-Thurgau; insgesamt zwischen Müller-Thurgau und Silvaner
Ertrag: Durchschnittlich ca. 112 kg/ar
Mostsäuregehalt: Auf vergleichbarem Niveau mit Müller-Thurgau
Frostbeständigkeit: Gut bis sehr gut
Lageansprüche: Geringe bis mittlere Ansprüche; geeignet für gute Müller-Thurgau-Lagen und mittlere Lagen
Geeignet für: Frische, spritzige Stillweine und Jungweine
Weinbereitung: Herstellung von Stillwein möglich; besonders geeignet für frische Trinkweine
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Himrod wurde 1952 in den USA eingeführt und gehört zu den sogenannten
Robusta-Reben, die sich durch besondere Widerstandsfähigkeit auszeichnen.
Sie reift rund zwei Wochen früher als die Vergleichssorte Romulus und ist dadurch
eine der frühesten kernlosen Sorten überhaupt. Himrod wächst kräftig, kletternd
und kann an einem Spalier oder einer Pergola Höhen bis zu 8–10 m erreichen.
Ihr dunkelgrünes, herzförmiges Laub mit dekorativer Herbstfärbung macht sie zudem
zu einem attraktiven Gestaltungselement im Garten.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren sind absolut kernlos, rund bis oval, grün-gelb und besitzen ein zartes
Aroma, das an reife Himbeeren erinnert. Sie sind knackig, saftig und vielseitig
verwendbar – ob frisch verzehrt, zu Saft verarbeitet, als dezenter Weißwein oder
zu Rosinen getrocknet. Himrod ist sehr früh reifend (Mitte August), frosthart und
zeigt eine gute Toleranz gegenüber Pilzkrankheiten. Durch ihre hohe Fruchtbarkeit
liefert sie jedes Jahr zuverlässig reiche Ernten.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Mit Himrod entscheiden Sie sich für eine kernlose, aromatische Tafeltraube, die
durch ihr Himbeeraroma und ihre Vielseitigkeit begeistert. Sie ist Bio-zertifiziert,
pflegeleicht und robust – ideal für Naschgärten, Bauerngärten, Pergolen oder auch
den professionellen Tafeltraubenanbau. Dank der Möglichkeit, Rosinen direkt am Stock
zu gewinnen, ist sie zudem eine außergewöhnliche Besonderheit. Eine Sorte, die Genuss,
Ertrag und Gartenästhetik vereint.
Spezifikationen
Rebsorte: Himrod (kernlos, Tafeltraube)
Züchter: USA, seit 1952 verbreitet
Resistenzen: gute Toleranz gegen Pilzkrankheiten (Robusta-Rebe)
Traube & Beeren: große, lockere Trauben; rund bis oval, grün-gelb, knackig, kernlos
Wuchsform: starkwüchsig, kletternd, aufrecht
Geiztriebbildung: regelmäßig, schnittfreundlich
Laubwand: groß, herzförmig, dunkelgrün, Herbstfärbung orange bis rot
Verrieselung: gering
Reife: sehr früh, Mitte August
Ertrag: hoch
Mostsäuregehalt: ausgewogen, süß-säuerlich
Frostbeständigkeit: sehr gut (bis ca. –20 °C)
Lageansprüche: sonnig, geschützt, humoser, durchlässiger Boden; Staunässe vermeiden
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Weißwein, Rosinen
Weinbereitung: möglich (leichter, aromatischer Weißwein)
Einführung in die Rebsorte Isabella stammt ursprünglich aus den USA und wird als amerikanische Hybridrebe aus Vitis labrusca × Vitis vinifera beschrieben. Sie ist die blaue Variante der roten Isabella und teilt deren ausgeprägte Robustheit. Die Rebe wächst stark und bildet bereits deutlich vor der eigentlichen Reife blau gefärbte Beeren. Mit ihrem kräftigen Wuchs und attraktiven Laubwerk eignet sie sich neben der Traubennutzung auch hervorragend zur Begrünung von Pergolen und Rankgerüsten. Besondere Eigenschaften Die mittelgroßen, runden Beeren besitzen einen intensiven, sehr schmackhaften Charakter mit markantem Erdbeer- beziehungsweise Tessineraroma. Sowohl Beeren als auch Laub verströmen einen angenehmen Duft. Die Sorte ist kernhaltig und kann sowohl als Tafeltraube zum direkten Verzehr als auch als Keltertraube zur Weinherstellung verwendet werden. Ihre sehr gute Pilzfestigkeit und Frosthärte machen Isabella zu einer besonders robusten Rebe. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Isabella verbindet einen charakteristischen Geschmack mit hoher Widerstandsfähigkeit und kräftigem Wuchs. Sie ist interessant für Gartenbesitzer, die eine intensiv aromatische blaue Tafeltraube suchen, ebenso wie für Anwender, die das Lesegut zur Weinbereitung nutzen möchten. Der frühe Reifezeitpunkt ermöglicht unter passenden Bedingungen eine Ernte bereits Anfang September. Durch ihren starken Wuchs und das attraktive Laub eignet sich die Rebe zudem besonders gut zur Begrünung von Pergolen und Rankgerüsten. Spezifikationen Rebsorte: Isabella Züchter: ursprünglich aus den USA Resistenzen: Sehr gute Pilzfestigkeit Traube & Beeren: Mittelgroße, runde, blaue Beeren; mittelgroße Trauben Wuchsform: StarkwüchsigLaubwand: Starkes, schönes Laubwerk; gut zur Begrünung von Pergolen und Rankgerüsten geeignetReife: Früh, etwa Anfang September, abhängig von Sonneneinstrahlung und Standort Ertrag: Hoch und reichtragendFrostbeständigkeit: Sehr gut Lageansprüche: Sonniger Standort Geeignet für: Frischverzehr als Tafeltraube, Weinbereitung als Keltertraube sowie zur Begrünung von Pergolen Weinbereitung: Ja
Einführung in die Rebsorte Die Sorte Italia entstand aus der Kreuzung der Sorten Bicane und Hamburger Muskateller in Italien. Sie gilt als Klassiker unter den mediterranen Tafeltrauben und ist aufgrund ihrer eleganten Beeren und ihres ausgeprägten Aromas weit verbreitet. Ihr Name steht für Genuss, Sonnenreife und den typischen Geschmack südlicher Weinregionen. Aufgrund ihrer klimatischen Ansprüche ist sie vor allem für warme und geschützte Lagen geeignet, wo sie ihre volle Pracht entfalten kann. Besondere Eigenschaften Italia trägt große, kegelförmige Trauben mit bernsteinfarbenen, oft rosaschimmernden Beeren. Diese sind fest, saftig und besitzen ein ausgeprägtes, feines Muskataroma. Die Sorte ist nicht kernlos, die Kerne sind jedoch fein eingebettet. Die Pflanzen sind frosthart, bevorzugen jedoch eine geschützte, sonnige Lage mit durchlässigem Boden. Neben dem Frischverzehr eignet sich Italia auch zur Herstellung von Gelees, Säften oder zum Trocknen. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Ob als dekorative Kletterpflanze an einer Hauswand, als Sichtschutz auf der Terrasse oder als Blickfang im Obstgarten: Italia überzeugt mit Geschmack, Optik und Wuchskraft. Ihre aromatischen Beeren sind ein Highlight für Genießer, während ihre Wuchsfreudigkeit und Robustheit sie zu einer lohnenden Wahl für ambitionierte Hobbygärtner und professionelle Tafeltraubenproduzenten machen. Spezifikationen Rebsorte: Italia Züchter: Italien; Kreuzung aus Bicane × Hamburger Muskateller Resistenzen: Gute Robustheit; anfällig für Echten Mehltau, Schwarzfäule und Spinnmilben Traube & Beeren: Große, kegelförmige Trauben mit goldgelben, teilweise rosaschimmernden, saftigen Beeren Wuchsform: Stark wachsend, kletternd, bis etwa 6 m Geiztriebbildung: Mäßig Laubwand: Dicht und dekorativ mit goldgelber Herbstfärbung Verrieselung: Gering Reife: Mittel bis spät, etwa September bis Oktober Ertrag: Hoch Mostsäuregehalt: Niedrig, etwa 6–8 g/l Frostbeständigkeit: Gut, bis etwa −28 °C Lageansprüche: Sonnig, warm und geschützt; durchlässiger Boden empfohlen Geeignet für: Frischverzehr, Gelee, Saft und Trocknung Weinbereitung: Geeignet, typischerweise für aromatische Dessertweine
Einführung in die Rebsorte
Die Rebsorte Italia wurde 1911 vom italienischen Züchter Alberto Piròvano am Forschungszentrum in Rom gezüchtet. Sie ist das Ergebnis einer Kreuzung von Bicane × Muscat d’Hamburg – und damit eine Kombination aus Fruchtgröße, Muskatduft und mediterraner Fülle. Seither hat sie sich in vielen Weinbauzonen der Welt etabliert, darunter Italien, Brasilien, Ägypten, Griechenland, Spanien und Marokko. Italia ist eine Varietät der Vitis vinifera mit zwittrigen Blüten, also selbstfruchtend.
Besondere Eigenschaften
Die großen, ovalen Beeren der Sorte Italia reifen spät – etwa 30–35 Tage nach Gutedel – und präsentieren sich in einem bernsteinfarbenen Gelb, das bei Vollreife leicht rötlich schimmern kann. Sie besitzen eine dicke Schale und ein festes, knackiges Fruchtfleisch mit zartem Muskatton. Die Sorte bringt imposante, lockerbeerige Trauben mit einem Durchschnittsgewicht von über 600 Gramm hervor. Für beste Ergebnisse benötigt sie warme, trockene Standorte und eine gute Luftzirkulation, da sie empfindlich gegenüber Botrytis und Falschem Mehltau ist. Durch die bio-zertifizierte Vermehrung wird höchste Pflanzenqualität für den nachhaltigen Anbau gewährleistet.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine klassische, ausdrucksstarke Muskattraube mit mediterraner Aura sucht, trifft mit Italia die richtige Entscheidung. Als bio-zertifizierte Rebe bietet sie nicht nur exzellenten Geschmack, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte im Garten oder im professionellen Anbau. Ihre imposante Erscheinung, der kräftige Wuchs und die hervorragende Lagerfähigkeit der Trauben machen sie attraktiv für Direktvermarkter und Hobbygärtner gleichermaßen. Ein sonniger Standort, eine stabile Rankhilfe und regelmäßige Pflege belohnen mit einem einzigartigen Traubenerlebnis.
Spezifikationen
Rebsorte: Italia
Züchter: Alberto Piròvano, Rom (1911)
Resistenzen: Anfällig für Botrytis und Falschen Mehltau
Traube & Beeren: Sehr große, lockerbeerige Trauben; ovale, goldgelbe bis bernsteinfarbene Beeren
Wuchsform: Stark, aufrecht-kletternd
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Groß, fünflappig, tief gebuchtet
Verrieselung: Gering
Reife: Sehr spät (ca. 30–35 Tage nach Gutedel)
Ertrag: Hoch, stabil
Mostsäuregehalt: Mittel
Frostbeständigkeit: Gering bis mittel
Lageansprüche: Sonnig, trocken, gute Belüftung erforderlich
Geeignet für: Frischverzehr, Präsentkörbe, Direktvermarktung
Weinbereitung: Möglich, aber selten genutzt
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Jarka entstand in der Tschechischen Republik aus einer Kreuzung von
Seyve Villard 12375 × Halili Krasznüy. Sie ist bekannt für ihren kräftigen Wuchs
und die großen, runden Beeren, die in üppigen Trauben von etwa 350 g heranwachsen.
Die goldgelbe Schalenfarbe mit leichtem Glanz macht sie zu einem optischen Highlight
im Weinberg wie auch im Hausgarten.
Besondere Eigenschaften
Jarka punktet mit einem sehr süßen, milden Geschmack und angenehmer Fruchtigkeit,
die bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen beliebt ist. Ihre Trauben sind groß,
saftig und vielseitig verwendbar – ob frisch vom Stock, als Zutat im Obstsalat oder
für Gelees und Desserts. Die Rebe ist sehr frostbeständig und besitzt eine gute
Pilzresistenz, was den Anbau auch in weniger begünstigten Lagen erleichtert.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Mit der Jarka entscheiden Sie sich für eine pflegeleichte, robuste und geschmacklich
überzeugende Bio-Tafeltraube, die gleichermaßen für Hobbygärtner und professionelle
Anbauer geeignet ist. Ihre Kombination aus hohem Ertrag, ausgezeichneter Winterhärte
und unkompliziertem Kulturverhalten macht sie zu einer zuverlässigen Sorte für
nachhaltigen Anbau. Die attraktive Herbstfärbung sorgt zudem für einen zusätzlichen
dekorativen Wert im Garten.
Spezifikationen
Rebsorte: Jarka (Vitis vinifera)
Züchter/Herkunft: Tschechische Republik, Kreuzung Seyve Villard 12375 × Halili Krasznüy
Resistenzen: Gute Pilzresistenz
Traube & Beeren: Trauben groß (Ø ca. 350 g); Beeren groß, rund, gelb-grün, süß, mit normal ausgebildeten Kernen
Wuchsform: kräftig, vital
Geiztriebbildung: normal, regelmäßiger Schnitt empfohlen
Laubwand: dicht, dekorativ mit gelb-orangefarbener Herbstfärbung
Verrieselung: gering, stabile Fruchtbildung
Reife: mittelfrüh bis spät, meist im Oktober
Ertrag: hoch und zuverlässig
Mostsäuregehalt: harmonisch, mild
Frostbeständigkeit: sehr gut
Lageansprüche: sonnig, durchlässiger Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Obstsalate, Gelee, Desserts
Weinbereitung: nicht primär vorgesehen, Fokus auf Frischverzehr
Einführung in die Rebsorte
Johanniter entstand 1968 aus der Kreuzung Riesling × (Seyve Villard 12-481 × (Ruländer × Gutedel)) am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg. Die Sorte zeigt sowohl im Erscheinungsbild als auch im Wein deutliche Ähnlichkeiten mit Riesling, reift jedoch etwas früher. Die mittelgroßen, walzenförmigen Trauben sind relativ kompakt und tragen gelbgrüne Beeren. Mit ihrer Kombination aus Ertrag, Mostgewicht und reduzierter Säure stellt Johanniter eine etablierte Alternative innerhalb der pilzwiderstandsfähigen Weißweinsorten dar.
Besondere Eigenschaften
Die Beeren sind fruchtig und angenehm säurebetont; im Wein finden sich insbesondere Anklänge von Birne, Melone und Zitrus. Im Vergleich zum Riesling fällt die Säure etwas milder aus, während die Weine dennoch eine pikante, lebendige Struktur besitzen. Johanniter eignet sich vor allem für trockene bis halbtrockene Stillweine und kann auch zur Saftgewinnung verwendet werden. Für den Hausgarten interessant: Die reifen Beeren können auch direkt von der Rebe verzehrt werden.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Johanniter verbindet eine gute Pilzwiderstandsfähigkeit mit einem zuverlässigen Ertrags- und Reifepotenzial. Der mittelkräftige Wuchs, die geringe Geiztriebbildung und die geringe Verrieselungsneigung machen die Rebe im Weinberg vergleichsweise gut handhabbar. Auch für Hobbywinzer ist sie interessant, wenn aus den eigenen Trauben Wein oder Saft hergestellt werden soll. Wichtig ist ein warmer, sonniger Standort, der nicht durch Spätfröste gefährdet ist, da der frühe Austrieb trotz guter Winterfrostfestigkeit eine entsprechende Lageauswahl erfordert.
Spezifikationen
Rebsorte: Johanniter, weiße PIWI-Keltertraube
Züchter: Dr. Johann Zimmermann, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg
Kreuzung: Riesling × (Seyve Villard 12-481 × (Ruländer × Gutedel))
Züchtungsjahr: 1968
Resistenzen: Gute Peronosporaresistenz, ausreichende Oidiumfestigkeit; keine Resistenz gegen Roten Brenner
Traube & Beeren: Mittelgroß, walzenförmig und kompakt; mittelgroße, gelbgrüne Beeren mit schwarzen Pünktchen bei Vollreife
Wuchsform: Mittelkräftig
Geiztriebbildung: Gering
Verrieselung: Gering
Reife: Zwischen Silvaner und Riesling; je nach Standort ab Mitte September
Ertrag: Hoch; im Vergleich zu Silvaner und Riesling überdurchschnittlich
Mostsäuregehalt: Niedriger als bei Riesling
Frostbeständigkeit: Gut bis sehr gut; wegen des frühen Austriebs nicht für spätfrostgefährdete Lagen
Lageansprüche: Gute Müller-Thurgau- bis Silvanerlage, warm und sonnig
Geeignet für: Wein, Saft und bei Vollreife auch Frischverzehr
Weinbereitung: Besonders für trockene bis halbtrockene Stillweine geeignet; auch restsüße Varianten möglich
Einführung in die Rebsorte
Jolanka ist eine ungarische Neuzüchtung aus der Kreuzung Seyve-Villard 12375 × Riesling. Ursprünglich für den Weinbau gezüchtet, zeigt sie auch als Tafeltraube großes Potenzial. Die Sorte vereint die Krankheitsresistenz amerikanischer Hybridreben mit der eleganten Frische des Rieslings. In ihrer Heimat Ungarn wird sie bereits erfolgreich kultiviert, während sie hierzulande noch als Geheimtipp gilt.
Besondere Eigenschaften
Die goldgelben Beeren dieser Sorte bieten ein harmonisches Zusammenspiel von Fruchtigkeit und belebender Säure. Jolanka zeigt eine gute Toleranz gegenüber Pilzkrankheiten und wächst kräftig aufrecht – ideal für Spaliere und Pergolen. Der Wein aus Jolanka ist fruchtig, frisch und lebendig – ebenso eignet sich die Sorte für den Frischverzehr oder zur Herstellung von aromatischen Säften.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Jolanka ist eine vielseitige Rebe für alle, die eine robuste, aromatische und wenig bekannte Sorte suchen. Dank ihrer guten Widerstandsfähigkeit und des ausgewogenen Aromaprofils ist sie sowohl für den Hausgarten als auch für professionelle Tafeltraubenproduzenten interessant. Ihre mittelfrühe Reifezeit erlaubt eine flexible Ernte bei guter Lagerfähigkeit.
Spezifikationen
Rebsorte: Jolanka
Züchter: Ungarn, Kreuzung aus Seyve-Villard 12375 × Riesling
Resistenzen: Gute Toleranz gegen Pilzkrankheiten
Traube & Beeren: Mittelgroße, lockerbeerige Trauben, goldgelbe, runde Beeren
Wuchsform: Kräftig, aufrecht
Geiztriebbildung: Mäßig
Laubwand: Dicht
Verrieselung: Gering
Reife: Mittelfrüh (ab Mitte September)
Ertrag: Mittel bis hoch
Mostsäuregehalt: Ausgeglichen, frische Säure
Frostbeständigkeit: Gut
Lageansprüche: Auch für schwierigere Lagen geeignet
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Wein, Tafeltraubenproduktion
Weinbereitung: Geeignet, besonders für frische, fruchtige Weine oder Cuvées
Einführung in die Rebsorte
Jolanka ist eine interspezifische Neuzüchtung aus Tschechien, hervorgegangen aus der Kreuzung Irsay Olivér × Lanka. Züchter war Professor Kraus in Lednice. Die Sorte kombiniert das fruchtige Aroma der ungarischen Tafeltraube Irsay Olivér mit der Kälteresistenz und Robustheit der Hybridlinie Lanka, deren genetisches Erbe unter anderem Vitis amurensis enthält. In Osteuropa bereits bewährt, findet Jolanka zunehmend auch Liebhaber im Bio-Anbau Mitteleuropas.
Besondere Eigenschaften
Die Rebe bringt große, grün-gelblich gefärbte Beeren hervor, die locker in großen Trauben sitzen. Ihr Geschmack ist mild und ausgewogen – angenehm fruchtig ohne übermäßige Süße. Jolanka ist äußerst frosthart und zeigt auch bei hoher Luftfeuchtigkeit eine bemerkenswerte Widerstandskraft gegenüber Echten und Falschen Mehltau. Der mittelfrühe Reifebeginn sorgt dafür, dass die Früchte vor der Herbstnässe vollständig ausreifen können.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Jolanka ist die ideale Wahl für alle, die eine robuste, bio-zertifizierte Tafeltraube mit kräftigem Wuchs, hoher Frosttoleranz und stabiler Gesundheit suchen. Besonders in Regionen mit Spätfrösten oder hohem Krankheitsdruck entfaltet sie ihre Stärken. Die großen, ansprechenden Beeren eignen sich hervorragend zum Frischverzehr und bringen auch optisch Farbe in Garten, Weinlaube oder Selbstversorgerfläche.
Spezifikationen
Rebsorte: Jolanka
Züchter: Prof. Kraus, Lednice (Tschechien)
Resistenzen: Sehr gut gegen Echten und Falschen Mehltau
Traube & Beeren: Große, lockerbeerige Trauben mit grün-gelblichen, großen Beeren
Wuchsform: Mittel bis kräftig
Geiztriebbildung: Gering bis mittel
Laubwand: Locker, pflegeleicht
Verrieselung: Gering
Reife: Mittelfrüh
Ertrag: Hoch und regelmäßig
Mostsäuregehalt: Mild
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, ideal auch für kühlere Standorte
Geeignet für: Frischverzehr, Selbstversorgung, naturnahe Begrünung
Weinbereitung: Möglich, auch zur Cuvée geeignet
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Juliana gehört zu den jüngeren pilzresistenten Tafeltrauben, die in Deutschland
hohe Bedeutung erlangt haben. Ihre sehr großen Trauben (oft über 1,2 kg) machen sie zu
einem echten Blickfang im Garten. Juliana wächst kräftig, benötigt ein Rankgerüst und ist
an sonnigen Standorten besonders ertragreich. Mit ihrer guten Frosthärte eignet sie sich
hervorragend für verschiedenste Lagen.
Besondere Eigenschaften
Die kernarmen, spitzovalen Beeren sind gelbgrün, knackig und besitzen ein harmonisch-fruchtiges
Aroma. Juliana ist robust, frosthart und pilzresistent, wodurch sie auch Hobbygärtnern einen
unkomplizierten Anbau ermöglicht. Die Sorte reift früh, meist ab Anfang September, und liefert
zuverlässig hohe Erträge. Durch ihre stabile Gesundheit, den hohen Zuckergehalt und die
dekorative Erscheinung zählt sie heute zu den beliebtesten pilzfester Tafeltrauben in Deutschland.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Juliana vereint optische Größe, Genuss und Widerstandsfähigkeit – eine Tafeltraube, die nicht nur
durch ihre imposanten Trauben begeistert, sondern auch nachhaltig Freude bereitet. Als
Bio-zertifizierte Rebe ermöglicht sie gesunden Anbau mit reduziertem Pflanzenschutzbedarf. Damit ist
Juliana die ideale Wahl für Familiengärten, Hobbywinzer und Profiproduzenten, die auf natürliche Weise
aromatische, kernarme Trauben genießen möchten.
Spezifikationen
Rebsorte: Juliana (kernarme Tafeltraube)
Züchter: Herkunft Russland, in Deutschland verbreitet
Resistenzen: pilzresistent (gut gegen Oidium & Peronospora), frosthart
Traube & Beeren: sehr große Trauben (oft >1,2 kg), spitzovale gelbe Beeren, knackig, kernarm
Wuchsform: kräftig, stark, benötigt Rankgerüst
Geiztriebbildung: regelmäßig, schnittfreundlich
Laubwand: dicht, dunkelgrün
Verrieselung: gering
Reife: früh, ab Anfang September
Ertrag: mittel bis hoch, regelmäßig
Mostsäuregehalt: harmonisch, mild
Frostbeständigkeit: gut bis sehr gut
Lageansprüche: sonnig, warm, kalkliebender Gartenboden, keine Staunässe
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Desserts
Weinbereitung: nicht vorgesehen, reine Tafeltraube
Einführung in die RebsorteDie Tafeltraube 'Königliche Esther' ist eine frühreifende, ungarische Neuzüchtung mit attraktiven, dunkelblauen Beeren und exzellentem, fruchtig-süßem Geschmack. Die Sorte besticht durch ihre knackige Textur, äußerst geringe Kernenanzahl und eine hohe Resistenz gegenüber Pilzkrankheiten. Dank ihrer Winterhärte, Frühreife und dekorativen Erscheinung eignet sie sich sowohl für Hausgärten als auch für den professionellen Anbau in kühleren Klimazonen.Besondere EigenschaftenDie Sorte trägt mittelgroße bis große, lockerbeerige Trauben mit ovalen, dunkelblauen Beeren. Das Fruchtfleisch ist knackig, saftig und süß, mit einem milden, feinen Aroma und sehr wenigen kleinen Kernen. Die dünne Schale sorgt für ein angenehmes Mundgefühl. 'Königliche Esther' ist hochwüchsig, äußerst winterhart und weist eine sehr hohe Resistenz gegen Echten und Falschen Mehltau auf (Quelle: VCR.it). Die dekorative Herbstfärbung macht sie auch optisch zu einem Highlight im Garten oder auf dem Betrieb.Warum diese Sorte eine gute Wahl istFrühreifend, robust, dekorativ und wohlschmeckend – mit diesen Eigenschaften bietet 'Königliche Esther' ideale Voraussetzungen für den Einsatz im Hausgarten, Urban Gardening oder professionellen Tafeltraubenanbau. Ihre hohe Ertragsstabilität und Pilzresistenz minimieren den Pflegeaufwand, während die exzellente Fruchtqualität viele Verwertungsmöglichkeiten bietet: von Frischverzehr über Biotraubensaft bis zur Dekoration auf Wochenmärkten.SpezifikationenRebsorte: Königliche Esther (Royal Esther)Züchter: Ungarn, Kreuzung aus Eger 2 × Magaracsi CsemegeResistenzen: Sehr hoch gegen Echten und Falschen Mehltau, geringe BotrytisanfälligkeitTraube & Beeren: Große, lockerbeerige, pyramidenförmige Trauben mit kleinen Flügeln (Ø 350–550 g); ovale, dunkelblaue Beeren mit dünner SchaleWuchsform: Sehr kräftig; kletternd, bis 10 m Höhe/Breite möglich; benötigt RankhilfeGeiztriebbildung/Laub: Starkwüchsig, regelmäßiger Rückschnitt erforderlich; Weinrote HerbstfärbungVerrieselung: gering – zuverlässiger FruchtansatzReife: sehr früh (ca. 2 Wochen vor Chardonnay); August bis Anfang SeptemberErtrag: konstant hochMostsäuregehalt: mild, angenehm für FrischverzehrFrostbeständigkeit: sehr hoch (auch für kalte Regionen geeignet) Lageansprüche: bevorzugt sonnig bis halbschattig; nährstoffreicher, durchlässiger Boden Eignung
Geeignet für: Frischverzehr, biologische Säfte, Gelée, Rosinen Weinherstellung: möglich, aber nicht primäres Ziel der Sorte (fruchtig-milde Weine mit mittlerer Farbe)
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Königliche Esther (auch Royal Esther) wurde in Ungarn durch Kreuzung von Eger 2 × Magaracsi Esemege gezüchtet. Sie überzeugt mit kräftigem, kletterndem Wuchs, schöner Herbstfärbung und einer außerordentlich frühen Reife. Ihre lockeren, mittelgroßen bis großen Trauben mit zwei typischen Seitenflügeln können bis zu 550 g wiegen. Ursprünglich für rauere Klimazonen gezüchtet, ist sie heute ein echter Geheimtipp für qualitätsbewusste Hobbygärtner und Erwerbsanbauer.
Besondere Eigenschaften
Die großen, ovalen, dunkelblauen Beeren der Königlichen Esther sind saftig, kernarm und angenehm süß mit einer mild-fruchtigen Note. Ihre dünne Schale macht sie besonders angenehm im Biss. Die Rebe ist sehr früh reifend – oft schon ab Mitte August –, was sie für kühlere Regionen und kurze Vegetationsperioden prädestiniert. Ihre hohe Resistenz gegenüber Echten und Falschen Mehltau, verbunden mit hervorragender Winterhärte, macht sie äußerst pflegeleicht und zuverlässig im Ertrag.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Königliche Esther ist ideal für alle, die schon früh im Jahr aromatische, gesunde Tafeltrauben genießen möchten. Ihre Beeren sind nicht nur köstlich, sondern auch vielseitig verwendbar – ob frisch vom Stock, als Saft oder dekoratives Element im Garten. Ihr kräftiger Wuchs eignet sich bestens zur Begrünung von Lauben, Fassaden oder Pergolen. Als bio-zertifizierte Sorte bietet sie eine rundum nachhaltige Option für alle, die Wert auf Geschmack, Ertrag und Robustheit legen.
Spezifikationen
Rebsorte: Königliche Esther
Züchter: Ungarn (Eger 2 × Magaracsi Esemege)
Resistenzen: Sehr hoch gegen Echten und Falschen Mehltau, gering Botrytis-anfällig
Traube & Beeren: Mittelgroße bis große, lockerbeerige Trauben mit großen, dunkelblauen, ovalen Beeren
Wuchsform: Kräftig kletternd, bis 10 m
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Groß, auffällig weinrote Herbstfärbung
Verrieselung: Gering
Reife: Sehr früh (ca. zwei Wochen vor Chardonnay, ab Mitte August)
Ertrag: Hoch, regelmäßig
Mostsäuregehalt: Niedrig bis mittel
Frostbeständigkeit: Sehr gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, durchlässiger, sandiger Boden
Geeignet für: Frischverzehr, Fruchtsaft, Begrünung
Weinbereitung: möglich, aber wenig verbreitet
Einführung in die RebsorteLéon Millot entstand 1911 am Oberlin-Institut in Colmar aus einer Kreuzung von (Vitis riparia × Vitis rupestris) × Goldriesling. Die Sorte ist nach einem elsässischen Baumschulgärtner benannt und wurde ursprünglich als reine Keltertraube gezüchtet. Dank ihrer frühen Reife, hohen Frostfestigkeit und herausragenden Pilzresistenz eignet sie sich jedoch auch hervorragend als unkomplizierte Tafeltraube – besonders in kühleren oder feuchten Lagen.Besondere EigenschaftenDiese Rebe reift bereits ab Mitte August und ermöglicht hohe Öchslegrade – auch ohne Südhang. Sie ist besonders attraktiv für Bio-Gärten und naturnahe Gärten, da sie kaum Pflanzenschutz benötigt. Das sattrote Herbstlaub macht sie zudem zu einem Blickfang an Fassaden, Pergolen oder Spalieren.
Die mittelgroßen, lockerbeerigen Trauben mit ihren kleinen, tiefblauen Beeren liefern ein intensives Fruchtaroma mit Noten von Brombeeren. Der Geschmack ist ausgewogen süß mit dezenten Säuren, das Fruchtfleisch fest und saftig – ideal zum Naschen direkt vom Stock.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist...eine ausgezeichnete Wahl für Gartenfreunde und Hobbywinzer, die auf der Suche nach einer vielseitigen, robusten Rebsorte sind. Dank ihrer sehr frühen Reife eignet sich diese Sorte hervorragend für kühlere Regionen oder ungünstigere Lagen – dort, wo andere Sorten oft nicht zur Vollreife gelangen. Die Rebe liefert auch ohne chemischen Pflanzenschutz zuverlässig gesunde, aromatische Früchte und überzeugt durch ihre enorme Pilztoleranz. Besonders attraktiv ist sie nicht nur wegen ihrer süßen, kleinen Beeren, sondern auch wegen ihres dekorativen Laubes, das sich im Herbst tiefrot färbt. Ob zur Saftgewinnung, für fruchtige Rotweine oder einfach zum Naschen direkt vom Stock – Léon Millot begeistert durch Vielseitigkeit, Geschmack und Widerstandskraft.SpezifikationenRebsorte: Léon MillotZüchter: Eugène Kuhlmann, Elsass (1911) Reifezeit: sehr früh (ab Mitte August)Wuchs: mittelstark, aufrechtPilzresistenz: sehr hoch (Peronospora, Oidium, Botrytis)Frosthärte: gut bis sehr gutStandort: sonnig, gut durchlüftetBoden: nährstoffreich, keine Staunässe Geeignet für: Frischverzehr (Tafeltraube), Saftgewinnung, Weinerzeugung, Ziergehölz mit rotem Herbstlaub, Für ökologische oder pilztolerante PflanzungenWeinbereitung: fruchtbetonter Rotwein, brombeerig, weich, mild, gelegentlich mit Fox-Ton
Einführung in die Rebsorte
Léon Millot wurde 1911 am Oberlin-Institut im elsässischen Colmar vom Züchter Eugène Kuhlmann gezüchtet. Die interspezifische Kreuzung (Millardet et Grasset 101-14 × Goldriesling) vereint Gene von Vitis riparia, Vitis rupestris und Vitis vinifera. Ursprünglich als Kelter- und Färbertraube gedacht, wurde Léon Millot später wegen ihrer Frühreife, Robustheit und Farbintensität auch im Bio-Anbau geschätzt – nicht nur in Frankreich und der Schweiz, sondern auch in Kanada, Skandinavien und zunehmend bei europäischen Selbstversorgern.
Besondere Eigenschaften
Die Trauben von Léon Millot sind mittelgroß, dichtbeerig und tragen kleine, tiefblaue, runde Beeren mit intensivem, feinfruchtigem Geschmack und einem Hauch Blütenduft. Sie reifen bereits ab Mitte August – ideal für kühle Lagen oder kurze Vegetationszeiten. Durch ihre hohe Widerstandskraft gegen Echten und Falschen Mehltau sowie Botrytis ist sie besonders pflegeleicht. Das kupferrot färbende Laub macht sie zusätzlich zu einem dekorativen Element im Garten oder an Rankhilfen.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine naturnah gezogene, robuste und vielseitige Rebsorte für Fruchtsaft, Frischverzehr oder Hobby-Kelterung sucht, findet in Léon Millot einen verlässlichen Partner. Ihre frühe Reife ermöglicht hohe Mostgewichte selbst in ungünstigen Klimazonen, ihr intensiver Saft ist ideal für Direktsaft oder Cuvées. Als biologisch kultivierte Rebe mit sehr guter Pilzresistenz ist sie besonders für ökologisch orientierte Gärtner und Selbstversorger geeignet.
Spezifikationen
Rebsorte: Léon Millot
Züchter: Eugène Kuhlmann, Oberlin-Institut Colmar (Frankreich, 1911)
Resistenzen: Sehr gut gegen Echten/Falschen Mehltau & Botrytis
Traube & Beeren: Mittelgroße, kompakte Trauben mit kleinen, runden, dunkelblauen Beeren
Wuchsform: Mittelstark, aufrecht, kletternd
Geiztriebbildung: Gering
Laubwand: Locker bis mittel, mit rötlicher Herbstfärbung
Verrieselung: Gering
Reife: Sehr früh (ab Mitte August)
Ertrag: Hoch und stabil
Mostsäuregehalt: Frisch, ausgewogen
Frostbeständigkeit: Gut
Lageansprüche: Sonnig bis halbschattig, robust auch in feuchteren Regionen
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Cuvée, Kelterung, Färbertraube
Weinbereitung: Möglich (kräftig, farbintensiv, PiWi-kompatibel)
Einführung in die Rebsorte
Die Lidi-Traube ist eine international bewährte, osteuropäische Tafeltraubensorte, die besonders wegen ihrer Vielseitigkeit und Ertragssicherheit geschätzt wird. Sie zählt zu den mäßig früh reifenden Sorten mit einer Vegetationszeit von etwa 150–160 Tagen. Die Sorte eignet sich für unterschiedlichste Lagen – auch für sonnige, geschützte Hauswände in kühleren Regionen – und bringt bei minimalem Pflegeaufwand Jahr für Jahr reiche Erträge.
Besondere Eigenschaften
'Lidi' bildet mittelgroße bis große, konisch geformte Trauben mit oval-runden Beeren, die sich bei Reife intensiv rosa-violett färben. Der Geschmack ist fruchtig-süß mit typischem Isabella-Ton – beliebt bei Kindern und Weinliebhabern gleichermaßen. Mit einem Zuckergehalt von 18–19 % zählt sie zu den süßeren Sorten. Die Beeren sind wachsartig überzogen, gut lagerfähig und transportfest. Die Sorte ist hochwüchsig, frosttolerant und zeigt eine ausgezeichnete Resistenz gegen Echten Mehltau, Oidium und Botrytis.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist
'Lidi' eignet sich ideal für alle, die eine dekorative, ertragreiche Rebe mit besonderem Geschmack suchen – sei es für den Hausgarten, den Weinbau oder die Selbstversorgung. Dank ihres geringen Pflegebedarfs, der hohen Erträge von bis zu 40–50 kg pro Pflanze und der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ist sie sowohl für Hobbygärtner als auch für Landwirte eine ausgezeichnete Wahl.
SpezifikationenRebsorte: Lidi (auch: Lidia) Züchter: Osteuropa (vermutlich Ungarn/Russland)Resistenzen: Sehr gute Toleranz gegenüber Echten Mehltau, Oidium und Grauschimmel (Botrytis) Traube & Beeren: Mittelgroße bis große Trauben (100–300 g), locker bis mittelkompakt; rosa-violett bei Reife Wuchsform: Kräftig wachsend, kletternd; auch für große Pflanzgefäße geeignet Laub: 3–5-lappig, grün; typischer Wuchs einer Vitis vinifera
Verrieselung: gering – zuverlässiger Fruchtansatz Reife: mittel, ab ca. August Ertrag: sehr hoch (bis 40–50 kg pro Pflanze) Mostsäuregehalt: harmonisch mit intensivem Aroma Frostbeständigkeit: gut, mit Winterschutz in sehr kalten Lagen Lageansprüche: sonnig, gut durchlüftet; nährstoffreicher, lockerer Boden; windgeschützt bevorzugt Geeignet für: Frischverzehr, Wein, Saft, Kompott, Konserven Weinherstellung: aromatische Weine mit leichtem Isabella-Ton möglich
Einführung in die Rebsorte
Die Sorte Lidi stammt aus Osteuropa (vermutlich Ungarn/Russland) und hat sich international
als robuste, ertragreiche und vielseitige Tafeltraube etabliert. Mit einer Vegetationszeit
von etwa 150–160 Tagen gehört sie zu den mäßig früh reifenden Sorten und eignet sich für
unterschiedlichste Standorte – von sonnigen Weinbergen bis hin zu geschützten Hauswänden
in kühleren Regionen. Ihr kräftiger Wuchs macht sie auch ideal zur Begrünung von Pergolen
und Lauben.
Besondere Eigenschaften
Die Sorte bildet mittelgroße bis große, konische Trauben mit rund-ovalen Beeren, die sich
bei Reife intensiv rosa-violett färben. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß und von einem
aromatischen Isabella-Ton geprägt, der dieser Sorte ihr besonderes Geschmacksprofil verleiht.
Mit einem Zuckergehalt von 18–19 % zählt Lidi zu den süßeren Sorten. Ihre Beeren sind wachsartig
überzogen, was sie besonders lager- und transportfähig macht. Lidi überzeugt zudem durch eine
ausgezeichnete Resistenz gegen Echten Mehltau, Oidium und Botrytis.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine pflegeleichte, dekorative und ertragreiche Rebe sucht, liegt mit Lidi genau richtig.
Mit Erträgen von bis zu 40–50 kg pro Pflanze bietet sie sowohl für den Hausgarten als auch für
professionelle Anbauer verlässliche Mengen. Ihre Resistenz gegenüber Pilzkrankheiten reduziert
den Pflanzenschutzaufwand erheblich. Darüber hinaus überzeugt sie mit ihrer Vielseitigkeit – von
Frischverzehr bis zur Wein- oder Saftbereitung.
Spezifikationen
Rebsorte: Lidi (auch: Lidia)
Züchter: Osteuropa (vermutlich Ungarn/Russland)
Resistenzen: sehr gute Resistenz gegenüber Echten Mehltau, Oidium und Botrytis
Traube & Beeren: mittelgroße bis große Trauben (100–300 g), locker bis mittelkompakt; Beeren rund-oval, rosa-violett, süß, mit typischem Isabella-Aroma
Wuchsform: kräftig, kletternd, auch für Pflanzkübel geeignet
Laub: 3–5-lappig, grün; dichte Belaubung
Verrieselung: gering, zuverlässiger Fruchtansatz
Reife: mittel, ab August
Ertrag: sehr hoch (40–50 kg pro Pflanze)
Mostsäuregehalt: harmonisch, aromatisch
Frostbeständigkeit: gut, in sehr kalten Lagen Winterschutz empfohlen
Lageansprüche: sonnig, gut durchlüftet, nährstoffreicher lockerer Boden, windgeschützt bevorzugt
Geeignet für: Frischverzehr, Saft, Wein, Kompott, Konserven
Weinherstellung: aromatische, leicht isabellartige Weine möglich
Einführung in die Rebsorte
Lilla ist eine interspezifische Neuzüchtung mit Ursprung in Ungarn, entstanden aus der Kreuzung Villard Blanc × (Pannonia Kincse × Mathiasz Janos Diadala). In Deutschland ist Lilla durch Sortenschutzinhaber Jörg Wolf (Bad Dürkheim-Ungstein) bekannt. Sie vereint die Robustheit amerikanischer Hybridreben mit dem feinen, harmonischen Geschmack europäischer Sorten. Ihr zuverlässiger Ertrag, der frühe Reifezeitpunkt und die ansprechende Fruchtoptik machen sie zur beliebten Wahl im Liebhaber- und Erwerbsanbau.
Besondere Eigenschaften
Lilla bildet große, geschulterte Trauben mit festen, gelbgrünen, ovalen bis runden Beeren, die durch ihr festes Fruchtfleisch und ein feinfruchtiges Aroma überzeugen. Sie reift früh – meist Anfang September – und ist bekannt für ihre gleichmäßige Ertragsleistung. Die Sorte ist frosthart bis ca. –24 °C, zeigt eine gute Pilzresistenz und benötigt kaum Pflanzenschutz. Besonders in naturnah geführten Gärten oder für Betriebe in Umstellung auf ökologischen Landbau ist Lilla eine unkomplizierte und gleichzeitig ertragreiche Sorte.
Warum diese Sorte eine gute Wahl ist…
Wer eine pflegeleichte, bio-zertifizierte Tafeltraube mit hohem Ertrag, robustem Wachstum und angenehmem Geschmack sucht, trifft mit Lilla eine ausgezeichnete Wahl. Die Rebe eignet sich ideal für Hausgärten, Rankwände oder den gewerblichen Anbau. Dank ihrer Krankheitsresistenz ist sie auch in feuchteren Regionen oder bei eingeschränktem Spritzmitteleinsatz gut kultivierbar. Die knackigen Beeren begeistern Groß und Klein – ob frisch vom Stock genascht oder ansprechend auf dem Teller serviert.
Spezifikationen
Rebsorte: Lilla
Züchter: Jozsef Csizmazia, Eger (Ungarn), Sortenschutz: Jörg Wolf, Deutschland
Resistenzen: Gut gegen Echten und Falschen Mehltau, anfällig für Botrytis bei Überreife
Traube & Beeren: Große, geschulterte Trauben mit gelben, runden bis ovalen, knackigen Beeren
Wuchsform: Mittelstark, aufrecht, kletternd
Geiztriebbildung: Mittel
Laubwand: Mittel dicht, goldgelbe Herbstfärbung
Verrieselung: Gering
Reife: Früh (Anfang September)
Ertrag: Hoch und sicher
Mostsäuregehalt: Harmonisch, mild
Frostbeständigkeit: Gut bis sehr gut (bis –24 °C)
Lageansprüche: Sonnig, nährstoffreiche, durchlässige Gartenböden
Geeignet für: Frischverzehr, Dekoration, Direktvermarktung
Weinbereitung: Nicht vorgesehen
Einführung in die Rebsorte Die Vitis vinifera 'Magdalena' wird als einheimische Kulturform beschrieben und gilt als erste kernlose Sorte am Markt. Sie wird als Weinrebe und Edeltraube kultiviert und bildet einen aufrechten, kletternden Wuchs aus. Für eine gute Entwicklung benötigt die Rebe eine Kletterhilfe wie ein Rankgitter, Spalier, Drahtgeflecht oder eine Pergola. Die Pflanze ist frosthart und kann sowohl im Garten als auch als Kübelpflanze kultiviert werden. Besondere Eigenschaften Das wichtigste Merkmal von Magdalena sind ihre kernlosen, sehr großen und knackigen blauen Beeren. Das Fruchtfleisch wird als süß-säuerlich beschrieben und eignet sich besonders für den Frischverzehr. Die Früchte können ab August geerntet werden; eine weitere Angabe nennt eine mögliche Ernteperiode bis November. Die Rebe besitzt zudem eine orange-rote Herbstfärbung und kann mit ihrem kräftigen Kletterwuchs größere Bereiche wie Pergolen begrünen. Warum diese Sorte eine gute Wahl ist… Magdalena ist besonders interessant für alle, die eine kernlose Tafeltraube mit großen, knackigen Beeren für den eigenen Garten suchen. Ihr kräftiger Wuchs ermöglicht eine wirkungsvolle Begrünung von Rankgerüsten, Pergolen oder anderen Kletterhilfen. Durch die angegebene Frosthärte ist sie zudem für eine dauerhafte Kultur im Garten geeignet. Ein warmer, sonniger Standort, ein nährstoffreicher und durchlässiger Boden sowie eine ausreichende Wasserversorgung im Sommer schaffen gute Voraussetzungen für eine reichhaltige Ernte. Spezifikationen Rebsorte: Magdalena Züchter: einheimische Kulturform Resistenzen: Veredlung auf reblausresistenter Unterlage Traube & Beeren: Sehr große, blaue, ovale und knackige Beeren in Trauben Wuchsform: Aufrecht und kletternd Laubwand: Kräftiger Wuchs; herzförmige Blätter mit gezähntem Rand Reife: Ab August; mögliche Ernteperiode laut bereitgestellten Daten von August bis November Frostbeständigkeit: Frosthart Lageansprüche: Möglichst warm und sonnig; auch sonnig bis halbschattig möglich Geeignet für: Frischverzehr, Garten- und Kübelkultur sowie zur Begrünung von Pergolen und Rankgerüsten
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